Wir schreiben das Jahr 2029

An einem wettertechnisch wunderschönen Tag feiert Deutschlands letzte jüdische Gemeinde ihr höchstes Fest. Die uralten Gemeindemitglieder erinnern sich an bessere Zeiten. Hohe Politiker von CDU, SPD, Grüne und (ja es gibt sie noch) die Linke betonen lautstark, dass sie sich auch weiterhin für jüdisches Leben in Deutschland einsetzen werden. Das freut die vollständig erschienenen Mitglieder der 25-Köpfigen Gemeinde.

Inmitten der Feierlichkeiten rast ein Kleintransporter durch das offene Tor der Synagoge. Wenige Sekunden später gibt’s einen lauten Knall, einen riesigen Feuerball, Sicherheitsfenster zersplittern und es folgt Totenstille.

Als Fahrer des Transporters kann Mohammed R. ermittelt werden, der freundlicherweise zuvor seine Tat mittels Videobotschaft ankündigte. Aufgrund massiver Überwachungsmaßnahmen gegen „Feinde der Demokratie aus dem rechten Spektrum“, hatte jedoch kein Beamter Zeit, um sich dieses Video anzusehen.

Mohammed R. galt in seinem Stadtteil als sehr gut integriert. Er trug stets Häkelmütze, Vollbart, weite Kleidung und behandelte alle vier Ehefrauen gleich. Wie konnte Mohammed R. nur zu so einer grausamen Tat fähig sein?

Die Kriminalbeamten stoßen bei ihren Ermittlungen zufällig auf Leon Müller. Leon Müller ist seit etwa zwei Jahren islamkritisch und vor einem Jahr der AfD beigetreten. Er soll der Grund für die Radikalisierung von Mohammed R. sein. Dessen sind sich Politiker und Medien sicher. Im Mai 2020 war Leon Müller am selben Tag beim Friseur, wie Mohammed R.. Mohammed hatte seinen Termin nach seinem zweiten Gebet in der Moschee um 13:30 Uhr und Leon Müller nach der Arbeit um 17 Uhr.

Aufgrund des Corona-Virus, das 0,22% der deutschen Bevölkerung infizierte und fast 7.000 mit dem Corona-Virus starben, mussten alle Friseure, Gastronomiebetriebe, Versammlungsleiter, Veranstalter usw. die Namen und Adressen ihrer Kunden/Teilnehmer notieren. Glücklicherweise haben die Behörden diese Daten nach 9 Jahren noch. Es stellte sich heraus, dass der Besitzer des Friseursalons (Ali U.) Analphabet war, so dass er höchstwahrscheinlich etwas verwechselte und sich Leon Müller und Mohammed R. begegneten. Hier fand nach aktuellem Erkenntnisstand die Radikalisierung von Mohammed R. statt. Mit großer Wahrscheinlichkeit wurde Mohammed R. von Leon Müller beleidigt.

Spätestens seit dem Amoklauf in Hanau ist bekannt, dass zufällige Begegnungen mit späteren Mitgliedern der AfD zum Terrorismus führen können. Der Amokläufer von Hanau war in derselben Uni eingeschrieben, wie Alice Weidel. An der Erziehung durch den Vater des Hanauer Amokläufers kann es nicht liegen, denn der war ja für die Grünen aktiv.

Wenn Sie dieser logischen Beweiskette nicht folgen können, dann sind Sie sehr weit davon entfernt, ein Gutmensch zu sein. Schämen Sie sich!

Bildquellen

  • 2029: eigene Bildcollage