Wegen Corona – Für Mai geplante Volkszählung wird verschoben

Der Bundestag hat die Verschiebung der Volkszählung beschlossen. Wegen der Corona- Krise ist nicht genug Personal vorhanden um den Zensus vorzubereiten.

Die Volkszählung wird voraussichtlich 2022 stattfinden. Am Donnerstag beschloss der Bundestag diesbezügliche ein Gesetz. Als Begründung wurde eine erhebliche Einschränkung der Arbeit in der Verwaltung, ausgelöst durch Corona angegeben. Um die Gesundheitsämter zu unterstützen wurde Personal von den statistischen Ämtern in Bund und Ländern abgezogen.

Die für den Zensus 2021 erforderlichen Vorbereitungsarbeiten konnten nicht durchgeführt werden. Die Volkszählung wird um ein Jahr verschoben. Die erforderlichen Datenlieferungen werden an den neuen Stichtag angepasst werden

Für den Fall, dass aufgrund der Corona-Pandemie oder anderer zwingender Gründe eine erneute Verschiebung erforderlich wird, soll die Bundesregierung ermächtigt werden, mit Zustimmung des Bundesrates die notwendigen Anpassungen durch Rechtsverordnung vorzunehmen.

Die letzte Zählung liegt 10 Jahre zurück. Zahlreiche Daten sind nicht mehr aktuell. Gesammelt werden sollen Daten über die Wohnsituation der Bürger und ihre Erwerbstätigkeit. sowie zahlreiche Daten über die Bürger selbst.

Quelle: Tagesschau

Bildquellen

  • Fußgängerzone: Screenshot