Villach: „Jauchebomben“ auf linke Flüchtlingsaktivisten

Im österreichischen Villach wurden Aktivisten des Camp4 Moria Opfer eines Jaucheangriffs. Drei „Erdlinge“ sollen ebenfalls betroffen sein.

Die Organisation „Verantwortung Erde“ hatte die Organisatoren der Plattform Migration, unter anderem, mit Redebeiträgen unterstützt. Etwa 10 selbsternannte „Aktivisten“ wollten auf die Zustände im Flüchtlingslager Moria in Griechenland aufmerksam machen. Deshalb übernachteten sie in Freien auf dem Kirchplatz.

Dort erfolgte dann auch der „feige und hinterhältige Angriff“ mit Jauchebomben. Die „Aktivisten“ werten die Jauche-Attacke, als  „Angriff auf unsere Grundrechte und Grundwerte der nicht als schlechter Scherz abgetan werden kann“.

Die Organisatoren wollen sich nicht einschüchtern lassen und weitermachen. Ermittlungen nach den Tätern verliefen bisher Ergebnislos.

Die Kleine Zeitung berichtet, dass der Angriff morgens um 4  Uhr erfolgte. Die dreisten Angreifer sollen sogar Jauchebomben gezielt auf die Köpfe der Flüchtlingsaktivisten geworfen haben.

Ohne Erfolg verlief die Auswertung von Überwachungskameras. Der Bürgermeister von Villach, Günter Aibl (SPÖ), verurteilte die Tat auf das Schärfste. „Auch wir haben diese Veranstaltung unterstützt, weil die Menschlichkeit nicht auf der Strecke bleiben darf, auch nicht in Krisenzeiten.“

Quelle:

Kleine Zeitung

5Min.at