Trotz Corona- Krise: „Flüchtlingsorganisationen“ holen Migranten nach Europa

Trotz Virus und Krise, Migranten werden weiterhin nach Europa geschleppt. Die Organisation „Alarm Phone“ brachte  am Mittwoch rund 70 neue Siedler nach Lampedusa. Weitere 7 Personen gingen an der sizilianischen Küste mit einem Schlauchboot an Land.

Das Deutsche Schiff Alan Kurdi  der Organisation Sea Eye hat 150 Menschen an Bord. Italien hatte die Organisation im Vorfeld aufgerufen keine Einwanderer an Bord zu nehmen. Italien und Malta werden einer Ausschiffung auch dann nicht zustimmen, wenn die Verteilung der Migranten geregelt ist.

Das Bundesinnenministerium bat Sea Eye um Aufnahmestopp angesichts der Corona – Krise. Sea Eye ignorierte offenbar alle Appelle und Bitten.  Nun soll das Außenministerium für die Aufnahme der sogenannten Flüchtlinge sorgen. Laut Sea Eye sei Deutschland schließlich der Flaggenstaat der Alan Kurdi.

Die Junge Freiheit berichtet:

Laut der Internationalen Organisation für Migration blieb die Zahl der Einwanderer, die über das Mittelmeer nach Europa wollen, während der Corona-Krise ähnlich hoch wie in den Vergleichsmonaten 2019 und 2018. Die libysche Küstenwache habe allein in den vergangenen Tagen hunderte Asylsuchende zurück nach Libyen gebracht.

 

Bildquellen

  • Sea Eye Screenshot.: Screenshot
  • Bootsflüchtlinge Sreenshot: Sreenshot