Totschlagversuch in Stuttgart Prozesstag 6 am OLG

Prozessbeobachtung #6 07.06.2021

Rote Hilfe Anwälte versuchen skrupellos Opfer – Täter – Umkehr 

Am 6. Prozesstag zeigte sich vor Gericht ein ähnliches Bild wie bereits an den anderen Tagen. Ca 50 aggressive Vertreter der Linksextreme Szene bedrängen und beleidigen Zuschauer des Prozesses und es gab Anzeigen wegen Beleidigung und Verstoß gegen Corona Vorschriften. 

Ein Video über die Geschehnisse vor dem OLG
IMG_6171

Auch im Gericht war der Ton rau. Fast 3 Stunden dauerte die Vernehmung des Geschädigten Andreas Z., in deren Verlauf die Verteidiger der roten Hilfe auf unglaubliche Weise versuchten, dem Opfer die Aggressorrolle zuzuspielen. Sie hakten dabei geschickt in durch die Tat verursachte gesundheitliche Beeinträchtigungen ein, um dem Opfer Fällen zu stellen. 

Ungeachtet dessen berichtet Andreas Z., das er keinerlei Erinnerungen an den Überfall habe, sich aber sehr gut vorstellen könne, das der Überfall auf jahrelange Hetze der IG Metall zurückzuführen ist. Daher habe er auch eine Schutzausrüstung getragen, da es auch im Vorfeld bereits mehrere Angriffe auf Gewerkschaftsmitglieder gab. Schlagringe, wie ihm immer wieder unterstellt wird, habe er nie besessen, statt dessen aber wertvolle Silberringe, die ihm seit dem Überfall fehlen. Diese wurden ihm mutmaßlich beim Überfall geraubt, als er wehrlos am Boden lag. 

Weiterhin berichtete Andreas Z. von erheblichen gesundheitlichen Einschränkungen, unter denen er noch heute zu leiden hat und die auch während der Vernehmung deutlich wurden. Dennoch zweifelten die Verteidiger den Gedächtnisverlust an, welcher aber ihrer durch das Gericht im Rahmen des Vorlesens des Entlassberichtes der Rehaklinik bestätigt wurde. 

Ein Polizeioberkommissar berichtet von dem Zustand der Opfer Jens D. und Andreas Z. und zeigt dazu die Lichtbildmappe, die im Rahmen der Ermittlungen angelegt wurde. Diese Bilder waren mehr als schockierend und für einen objektiv Außenstehenden schwer zu ertragen. 

Eine weitere Zeugin berichtete sichtlich aufgewühlt von den äußerst brutalen und koordinierten Angriff, welcher auch per Pfiff eines Angriffskoordinators gesteuert wurde. Sie beobachtete auch mindestens 1 Tritt auf den Kopf des bereits bewusstlos am Boden liegenden Andreas Z. 

Ein Kriminalhauptkommissar berichtet von der Festnahme von fünf mutmaßlich Tatverdächtigen in der Nähe des Tatortes, unter ihnen auch der Angeklagte Joel Petzold, welcher an den Händen und am Handgelenk deutliche Rötungen aufwies, die durchaus nach Verletzungen nach Gewalteinwirkung aussahen. Zudem hatte er auch Arbeitshandschuhe dabei, die ebenfalls sichergestellt wurden. Auch seine Begleiter Janzen, Pungier, Huppenthal und Altay wurden erkennungsdienstlich erfasst und verdächtige Gegenstände, wie Vermummungsmaterial, Handschuhe und Wechselkleidung wurden beschlagnahmt. Der Beamte erwähnte, daß alle fünf Verhafteten dem Staatsschutz bereits als Linksextreme Straftäter bekannt sind. 

Auch der letzte Zeuge dieses Verhandlungstages berichtete vom gleichen Tatablauf wie die anderen Zeugen. Eine äußerst bedrohliche, brutale und gut koordinierte Einheit, die brutal und schnell auf Kommando angriff. Bereits hier wird mehr als deutlich, wie irrig und lebensfremd die Taktik der Tatumkehr der Verteidiger ist. 

Vor dem Gericht fand noch eine Spobtandemo statt, welche ihre Haltung klar gegen die kriminellen Handlungen der linksextremistischen Szene zum Ausdruck brachten. 

Am 10.6.2021 wird die Verhandlung fortgesetzt. 

C.S./MSRAufklärung