Toleranziges aus Stuttgart ( CSD 2021 )

CSD 2021 in Stuttgart: Stadt der verlorenen Kinder

Man musste sich schon ein wenig fragen: Wird beim Christopher Street Day überhaupt noch für Toleranz gekämpft – oder schon die Abschaffung der klassischen Familie und der gemischt geschlechtlichen Partnerschaft zelebriert? Tatsache ist: Wer sich am vergangenen Samstag nach Stuttgart auf den CSD begab, der konnte noch nie so viele Jugendliche beobachten wie bei dieser Veranstaltung.

Da liefen gerade mal volljährige Damen Händchen haltend mit ihrer „Freundin“ beim Umzug durch die Innenstadt. Bussi hier, Bussi da – wobei der Gegenpart schon mal was Exotisches, oder besser: Etwas „Südländisches“ sein durfte. Die schrillen Vögel, Transen, Drag Queens oder Ledertypen waren dieses Mal etwas unterrepräsentiert. Es waren vor allem die vielen jungen Menschen, die das Gesamtbild prägten. „Schaffe, schaffe, bunter werden“ lautete das Motte der diesjährigen Trash-Sause. Je nach Quelle kamen zwischen 3.000 bis 20.000 Leute zusammen. Für eine Veranstaltung, die schon mal über 200.000 Menschen anzog bestimmt ein massiver Absturz, wobei auch Corona seinen Teil dazu beigetragen haben mag. Dennoch wurde auf Masken und Abstandsregeln fast komplett verzichtet. Die sonst so strikt geahndeten Vorschriften waren ein Kann aber kein Muss. Interessant: Obwohl seit gewissen Stuttgarter Eventnächten immer wieder ein Alkoholverbot in den Raum gestellt wird, zeigten sich etliche der jugendlichen Teilnehmer im vollbetankten Zustand.

Ungefähr 40 Fußgruppen beteiligten sich am Umzug vom Erwin-Schöttle-Platz bis zum Schlossplatz im Zentrum. Dort waren 33 Vereine, Parteien und Institutionen auf der Infomeile zugegen. Dass unlängst in der Altstadt eine Regenbogenfahne verbrannt wurde, nutzten die Stuttgarter Nachrichten prompt für einen Artikel, um dem Ganzen auch noch den Stempel der „wachsenden Hasskriminalität“ aufzudrücken. Vermutlich vom bösen Rechts, wie immer… Dabei brauchte man nur das CSD-Gelände zur verlassen, um auf eine ganze andere Welt jenseits aller Buntheit zu stoßen: Arbeitslose Ausländer, die mit Billigbier auf der Parkbank saßen und ihre Hasstriaden in Richtung der Schwulen schleuderten waren genauso zugegen wie Muslime, welche die Teilnehmer ganz ungehemmt beleidigten. Dabei proklamierten die Veranstalter selbst, dass die Gewalt gegen Schwule und Lesben um 36 Prozent angestiegen sei.

Den traurigsten Anblick boten jedoch, wie erwähnt, die vielen Jugendlichen und Halbwüchsigen, die glauben, Toleranz und Vielfalt zu leben, jedoch von den linksgrünen Volkszertretern vor ihren unheilvollen Karren gespannt werden. Man muss davon ausgehen, dass unsere Jüngsten einer massiven politischen Indoktrinierung und Verblödungsmaschinerie ausgesetzt sind, um derart viele junge Menschen auf einen erneuten Irrweg zu leiten.

Dabei sind ausgerechnete weite Teile Afrikas und fast die gesamte arabische Welt regelrechte Hotspots, was die Todesstrafe von Homosexuellen betrifft. Die ist unter anderem die Brunei, der Iran, Jemen, Mauretanien, Nigeria und Saudi-Arabien verbreitet. In Somalia, Pakistan, Katar und den Vereinten Arabischen Emiraten kann es ebenfalls zur Todesstrafe gegen Homosexuelle unter bestimmten Bedingungen kommen. Insgesamt 15 Länder stehen unter strengster Beobachtung, was die Hinrichtung von Homosexuellen anbelangt. All diese Länder sind streng muslimisch. In insgesamt 69 Ländern gilt die Liebe unter Gleichgeschlechtlichen zudem als illegal. Nicht wenige sprechen davon, dass sich der weltweite Liberalisierungsprozess verlangsamt hätte, der Ehe für alle zum Trotz. Bei uns regt man sich über eine verbrannte Regenbogenfahnen auf, in arabischen Ländern werden Schwule reihenweise am Baukran aufgehängt – um sich gleichzeitig die Muslime wiederum zum favorisierten Personenkreis zu machen, sind doch nicht wenige Homosexuelle für die Aufnahme von immer weiteren Flüchtlingen in Deutschland.
Alex Cryso

Links:

https://www.stuttgarter-nachrichten.de/inhalt.csd-beklagt-hasskriminalitaet-regenbogen-fahne-in-der-stuttgarter-altstadt-verbrannt.361173a2-64d0-412d-9a33-35c5499508d5.html

https://www.welt.de/reise/Fern/article206490685/Gay-Travel-Index-In-15-Laendern-droht-Homosexuellen-Todesstrafe.html