Stuttgart: Versuchtes Tötungsdelikt – Polizei fasst linksextreme Tatverdächtige

Am Donnerstagmorgen wurde in Ludwigsburg ein 21-Jähriger festgenommen der dringend Tatverdächtig ist, den feigen Anschlag auf ein Mitglied der alternativen Gewerkschaft Zentrum Automobil ausgeführt zu haben.

Auf dem Weg zur  Grundrechte-Demo am 16. Mai, wurden der Gewerkschafter Andreas Ziegler und 2 seiner Kollegen in Stuttgart von 50, offensichtlich linksextremistischen, Tätern  in Stuttgart angegriffen. Die, teilweise vermummten Linksfaschisten, griffen die 3 Männer an und setzen Pfefferspray ein. Als Andreas Ziegler bereits bewusstlos am Boden lag, setze einer der Angreifer eine Gaspistole an seiner Schläfe an und schoss. Der Gewerkschaftler erlitt einen Schädelbruch und lag mehrere Wochen im Koma. Er wird wahrscheinlich nie wieder vollständig genesen.

Insgesamt konnte die Polizei 9 Tatverdächtige ermitteln. Gegen den Hauptverdächtigen wurde Haftbefehl wegen versuchten Totschlags erlassen. Die Polizei führte am frühen Donnerstagmorgen in mehreren Städten Razzien durch. Es wurden Wohnungen in Stuttgart, Fellbach, Ludwigsburg, Waiblingen, Remseck, Karlsruhe und Tübingen durchsucht. Die Staatsanwaltschaft wirft den anderen Tatverdächtigen schweren Landfriedensbruch vor.

Die linksextremen Tatverdächtigen hatten ein politisches Motiv

Alle Personen sind der Polizei bereits durch frühere Delikte bekannt. Die zu Beginn der Ermittlungen von der Polizei geäußerten Vermutung, dass die feige Tat einen linksextremen Hintergrund haben könnte, sieht die Staatsanwaltschaft bestätigt.

Melanie Rischke die Pressesprecherin der Staatsanwaltschaft in Stuttgart bestätigt: „Derzeit gehen wir bei dem Angriff von einem politischen Hintergrund aus“,

Quelle: Stuttgarter Zeitung

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