Selbstmord am Dresdner Landtag mit Update

Flammen-Suizid: Mensch zündet sich hinter Dresdner Landtag an

Update 17.2.2021:

Die Identität des Mannes, der sich am vergangenen Freitag auf der Straße Neue Terrasse mit einer Flüssigkeit übergossen und angezündet hat, ist geklärt. Es handelt sich um einen 49-Jährigen. Der aus der Türkei stammende Mann lebte in Dresden-Briesnitz. Die Ermittlungen zu den Hintergründen dauern an. (Blick.de)

Halil S., Kurde, aus Dresden. Protestaktion in Bezug auf den Umgang mit Abdullah Öcalan. Der Führer in der Türkei als Terrororganisation eingestufen Arbeiterpartei (PKK) sitzt in lebenslanger Haft. (Sächsische Zeitung)

Ursprünglicher Text:

Hatten wir das früher wirklich schon öfters? Ein Mann zündet sich selber an und stirbt dann im Krankenhaus an hochgradigen Verbrennungen… Genau dieser grauenhafte Suizid ereignete sich am Freitagnachmittag hinter dem Sächsischen Landtag in Dresden. Die Identität des Mannes ist noch nicht geklärt. Auch über die Motive ist man im Unklaren, politische Bewegründe werden jedoch nicht ausgeschlossen. Der Selbstmörder hatte sich mit einer Flüssigkeit – offenbar Benzin – übergossen und dann angezündet, um anschließend schwerverletzt in ein Krankenhaus eingeliefert zu werden. Die Tat ereignete sich wohl auf halber Strecke zwischen dem Landtag und dem Kongresszentrum. Mehrere Passanten hattenversucht, den brennenden Mann  mit Schnee zu löschen. Ein anderer warf seine Arbeitsjacke über den Selbstmörder, ein Medizinstudent war ebenfalls vor Ort. Die schockierten Zeugen mussten hinterher von einem Kriseninterventionsteam behandelt werden. Mit dem Rettungshubschrauber wurde der Verbrannte derweil abtransportiert, konnte aufgrund des instabilen Zustandes jedoch nicht mehr in eine Spezialklinik nach Leipzig gebracht werden.

Alex Cryso

Links:

https://www.mdr.de/sachsen/dresden/dresden-radebeul/mensch-angezuendet-landtag-100.html