Schleswig Holstein: Stellvertretene Landtagspräsidentin ruft zum Kampf gegen Rassismus auf

Aminata Tourè, Vizepräsidentin des Landtags in Schleswig-Holstein und Mitglied der Grünen ruft zum Kampf gegen Rassismus auf. Hintergrund ist der Tod eines farbigen Straftäters durch mutmaßliche Polizeigewalt in den USA.

Rassismus gibt es nach den Worten von Frau Tourè auch in Schleswig-Holstein. Beleidigungen auf offener Straße und tätliche Angriffe obendrein werden schwarze Menschen unterschätzt oder negativ bewertet, so Frau Tourè weiter.

Die Politikerin deren Wurzeln in Mali liegen, ist Sprecherin der Grünen Landtagsfraktion für Migration, Antirassismus, Kinder, Jugend und Querpolitik. Nach ihren Worten machten Menschen mit anderer Hautfarbe, auch in Behörden immer wieder rassistische Erfahrungen.

Wörtlich führte sie aus:

Rassismus sei etwas, das eine Geschichte mehrerer Jahrhunderte habe. „Rassismus ist, wenn man versklavt wurde, seiner eigenen Kultur, seiner Heimat beraubt wurde, wenn einem die eigene Identität genommen wurde und das bis heute wirkt“, erklärte Touré. Neben offen rassistischen Menschen gebe es viele „die unbewusst rassistisch sind.“ Aminata Touré sieht die Mehrheit der Gesellschaft in der Pflicht. „Immer wenn man sieht: Rassismus findet statt, muss man einschreiten“, appellierte sie.

Quelle: NDR

Frau Torè wurde 2012 Mitglied der grünen Jugend Kiel ein Jahr später deren Sprecherin. Bis 2017 übte sie dieses Amt aus. Die Grüne Jugend fällt immer wieder durch antidemokratische Aktionen auf. Zuletzt als sie sich im Mai 2020 hinter die Linksextremistische Organisation ende Gelände stellte. Die Grüne Jugend fordert die Abschaffung des Verfassungsschutzes.

Rassismus gegen Weiße oder Deutsche ist für Frau Tourè bisher kein Thema.

Bildquellen

  • Tourè: Screenshot