Sachsen-Anhalt: AfD in Umfragen stärkste Kraft

Wie zuvor schon in Sachsen ist die AfD nun auch in Sachsen-Anhalt zur stärksten Kraft aufgestiegen. Knapp 2 Wochen vor der Landtagswahl legt die AfD in Umfragen stetig zu.

Laut einer Insa-Umfrage, welche die Bild Zeitung in Auftrag gab, liegt die AfD mit 26 % nun auch in Sachsen-Anhalt vor der CDU. Demnach kommt die CDU dort noch auf 25 %. Die Linkspartei landet auf dem dritten Platz und erhält gerade mal die Hälfte des Zuspruchs, den die AfD von den Bürgern erhält. (13 %).

Die Grünen werden demnach Zweistellig und erhalten 11 %. Die ehemalige Volkspartei SPD erreicht gerade noch 10 %. Knapp vor der FDP, die laut der Umfrage 8 % verbuchen könnte.

Oliver Kirchner, Spitzenkandidat der AfD in Sachsen-Anhalt äußerte sich auf Facebook.

„Sachsen-Anhalt wacht auf. Wir machen weiter Druck und werden die Wähler anschließend nicht enttäuschen.“ Der Landesvorsitzende Martin Reichardt freute sich: „Die Bürger erkennen, wer für Freiheit, Demokratie und Rechtsstaat steht, nur die AfD.“

Schon vorher wurde die AfD in Sachsen stärkste Kraft in Umfragen. Die Junge Freiheit berichtete.

Hermann Bilkert Chef den Insa Instituts, behauptet „Die CDU fällt hinter die AfD zurück. Da die AfD aber keine Koalitionspartner hat, kann ohne und gegen die Union nicht regiert werden.“ In diesem Fall müsste gegen den Wahlsieger, die AfD und damit gegen ein Viertel der Wähler, regiert werden. Ob das für die Demokratie förderlich ist, kann getrost bezweifelt werden. Vertrauen in die Parteien und die Politik wird so jedenfalls beim Bürger nicht geschaffen.

Gabor Halasz ARD-Mitarbeiter, äußerte sich auf Twitter, er glaubt, „dass im Osten jeder Vierte eine in Teilen rechtsextreme Partei wählt“. Das ist Ossi-Bashing in Reinkultur. Offenbar hat man beim Zwangsfinanzierten Sender noch nicht begriffen, dass zur Demokratie gehört, dass man auch nicht angenehme Wahlergebnisse aushalten muss.

Im Leipziger Büro der Zeit stellt Martin Machowecz die Frage:  „Bleibt uns denn nichts erspart.? Diese Frage sagt viel über das Demokratieverständnis dieses Mitarbeiters der Zeit aus.

Daniel Tiedtke gehört dem Stadtverband der Grünen an und schwadroniert:  um so wichtiger ist es zu zeigen, dass die Mehrheit aber immer noch demokratisch ist.“ Demokraten akzeptieren auch unangenehme Wahlergebnisse. Bei den Grünen scheint das nicht der Fall zu sein. Eine Partei die gerade mal zweistellig werden wird, wenn die Umfragewerte der Grünen stimmen, sollte sich nicht derart abfällig über die stärkste Partei äußern. Immerhin verunglimpft dieser Herr mehr als ein Viertel der Wähler als antidemokratisch.

Robert Fietzke Direktkandidat der Linkspartei warnt ernsthaft vor einer „schwarz-braunen Mehrheit“. Das Mitglied des Wurmfortsatzes der SED der Linken fabuliert weiter:

Zwar wäre „ ein Wahlsieg der Faschos eine Katastrophe“. Doch am meisten Sorgen bereiteten ihm die „Fliehkräfte innerhalb der CDU“. Bei den Christdemokraten suchten „nicht wenige den Schulterschluss“ zur AfD.

Quelle: Junge Freiheit

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  • Reiner Haseloff: Screenshot