Richter befürchtet Randale im Gericht, kein Prozess für Clan-Chef

Bei der Kontrolle einer Spielhalle in der Essener Innenstadt trafen Mitarbeiter des Ordnungsamtes Bilal H. mit seinem kleinen Sohn in der Spielhalle an. Eine Ordnungsamtsmitarbeiterin machte darauf aufmerksam, dass Kinder keinen Zutritt zu Spielhallen haben. Daraufhin rastete der Beklagte aus.  Bilal H., Mitglied des berüchtigten Al-Zein Clans, ist Polizeibekannt. Seinen Spitznamen Pumpgun Bilal bekam er, weil er in der Vergangenheit seinen eigenen Vater mit einer solchen Waffe bedrohte.

Bilal H. rastete nach der Ermahnung durch eine Frau aus. Die städtische Mitarbeiterin wurde als Schlampe und Schlimmeres beleidigt, während der bullige Mann zum Faustschlag gegen die Dame ausholte. Andere Mitarbeiter gingen dazwischen und verhinderten so schlimmeres.

Der mehrfach vorbestrafte Bilal H. bedrohte die Mitarbeiterin im weiteren Verlauf des Einsatzes  Wenn ich dich hier noch einmal treffe, schlage ich dich tot. Das kann durchaus als Morddrohung gegen die verängstigte Mitarbeiterin der Stadt Essen gewertet werden. Einem Polizisten in Zivil, der alles filmte ging er ebenfalls an den Kragen.

Vor Gericht muss sich der Berufsverbrecher nicht verantworten. Der wuchtige Schläger ist offenbar bei der Justiz bekannt und seine  Gewalttätigkeit gefürchtet. Der zuständige Amtsrichter plädierte in einem Vermerk folglich dafür, die Anklage nicht weiter zu verhandeln.

Zu hoch erschien dem Amtsrichter das Risiko von Tumulten im Gerichtssaal.

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Bildquellen

  • Justitia Screenshoot Video: Screenshot
  • Landgericht Essen. Sreemshot Video.: Sreenshot