Quarantänezentrum in Althütte: Demonstranten stören Videokonferenz

In Althütte, im Rems-Murr-Kreis, sollen mit dem Corona-Virus infizierte Siedler, verniedlicht als Asylbewerber bezeichnet, untergebracht werden.In Althütte soll, in einem ausgedienten Freizeitzentrum, eine Isolierunterkunft für infizierte „Flüchtlinge“ eingerichtet werden. Die Stuttgarter Nachrichten berichteten bereits ausführlich.

Im Zeichen hoher Ansteckungsgefahr laufen selbst Infoveranstaltungen nicht wie gewohnt ab. So standen Thomas Deines vom Regierungspräsidium und Bürgermeister Reinhold Sczuka in einem Livestream Rede und Antwort.

Der Livestream wurde gsestört. Auf Facebook wurde ein, als Frage getarnter Demoaufruf, gepostet. „Ich habe mitbekommen, dass heute sehr viele um 18 Uhr mit ihrem Auto nach Althütte zur Volksbank fahren, um dort den Kontostand zu überprüfen, Geld abzuheben, Kontoauszüge zu holen etc. Eventuell wird es Stau geben und sicherlich wird gehupt werden (wegen der Unterbringung der infizierten Flüchtlinge in Sechselberg). Hat da jemand was mitbekommen?“ Die Polizei erwartete die Demonstranten schon, konnte aber keine Veranstaltung nachweisen. Alle Beteiligeten gaben an, rein zufällig vor Ort gewesen zu sein.

Die Nachricht vom geplanten Quarantänezentrum hatte im Ort für Unruhe gesorgt. Bei der Fragestunde wurde dem Bürgermeister vorgeworfen, sich nicht vor seine Gemeinde zu stellen. Dieser lehnt rechtliche Schritte gegen die Einrichtung ab. Dem Vertreter des RP wurde Inkompetenz vorgeworfen, weil das Quarantänezentrum nicht in einer bestehenden Erstaufnahmeeinrichtung eingerichtet würde.

Die Bürger interessierte natürlich vorrangig die Sicherheit der Bevölkerung. Ob das Land denn die Verantwortung übernähme, wenn die Flüchtllinge jemanden anstecken würden.

Die Presse berichtete

Bildquellen

  • Althütte Schreenshot: Sreenshot