Neuer AWO Skandal

Die Arbeiterwohlfahrt  (AWO)  gehört zu den Spitzenverbänden der freien Wohlfahrtspflege. Der SPD nahe Verein bekennt sich zu den Werten des freiheitlich-demokratischen Sozialismus. Aus Wikipedia:

Als Demokratischer Sozialismus wird eine politische Zielvorstellung bezeichnet, die Demokratie und Sozialismus als untrennbare, zusammen zu verwirklichende Einheit betrachtet. Der Begriff entwickelte sich um 1920 und wurde seitdem von sozialdemokratischen, sozialistischen und kommunistischen Gruppen und Parteien in Anspruch genommen. Bestrebungen zur Demokratisierung in Ländern des Realsozialismus werden auch Reformkommunismus genannt.

Die AWO betreibt, unter anderem,  Kindergärten und Seniorenclubs, organisiert Ferienfreizeiten und unterhält Behinderteneinrichtungen. Flüchtlinge und Migranten werden umfassend betreut. Die AWO ist Teil der  Migrationsindustrie. Ein Großteil des Geschäftsfeldes der AWO nimmt der Bereich Migration ein.

In Hessen tat sich ein Abgrund aus Vetternwirtschaft und Selbstbedienungsladen, bei der dortigen AWO auf. Teure Dienstwagen, überhöhte Gehälter und überteuerte Dienstwohnungen. Im Januar wurden Wohnungen und Büros leitender Funktionäre  der AWO von Polizei und Staatsanwaltschaft durchsucht. Die Vorwürfe der Ermittler lauten: Betrug und Untreue. Auf Kosten des Steuerzahlers soll man sich mit protzigen Dienstwagen, Honoraren, 6 stelligen Gehältern, Zusatzleistungen und Vergünstigungen3n versorgt haben.  Zudem soll die AWO der Stadt für Flüchtlingsunterkünfte überteuerte Rechnungen ausgestellt haben, wie der Spiegel berichtet.

Nun weitet sich der Skandal auf Thüringen aus.

Verflechtungen von Aufsicht und Führung zwischen AWO und AWO-Tochter AJS sind schwer zu durchschauen. Interessenskonflikte nicht auszuschließen. Wie die Thüringische Landeszeitung schreibt.

In Thüringen soll es sogar noch schlimmer sein als in Hessen. Von 330 PS starken Dienstwagen ist die Rede, von Vitamin B und überzogenen Managergehältern. Der Chef des AJS (Alten, Jugend- und Sozialhilfe gGmbH) ist Michael Hack. Bis 2005 war er zudem Chef des AWO-Landesverbandes. Nach einer Verurteilung übt er diese Funktion nicht mehr aus. Geschäftsführer des AJS ist er trotz Verurteilung. Ebenso Geschäftsführer des AWO Bildungswerk Thüringen gGmbH sowie weiterer  AWO Gesellschaften.

Der AFS Chef soll mehr verdienen als Angela Merkel. Thüringen 24 berichtet, dass offenbar einem ehemaligen Mitarbeiter Schweigegeld von AJS angeboten wurde.  Von einem 6 oder sogar 7 stelligen Betrag ist die Rede.

Bildquellen

  • AWO Video Schreenshot.: Video Screenshot