Mutmaßlich linksextremistische Terrorzelle: Endlich wird Anklage erhoben

Eine mutmaßlich linksextremistische Terrorgruppierung verübte zwischen 2018 und 2020 Angriffe auf Personen, die diese indoktrinierten Ideologen der rechten Szene zurechneten. Die Bundesanwaltschaft hat nun endlich Anklage gegen diese offensichtliche Terrorzelle erhoben.

Die aus vier Personen bestehenden Terrorgruppe soll hinterhältig gezielt Personen angegriffen haben, die sie als rechts stigmatisiert haben. Eine Frau, die von den Behörden als Rädelsführerin der Linksextremisten eingestuft wird, sitzt bereits in Untersuchungshaft.

Drei weitere, männliche Täter, als Terrorhelfer eingestuft, wurden ebenfalls angeklagt. Alle warten nun auf ihren Prozess, der vor dem Staatsschutzsenat des Oberlandesgerichts Dresden verhandelt wird.

Die mutmaßliche Terrorzelle wird für eine ganze Reihe von brutalen Angriffen und Überfallen verantwortlich gemacht. Die Opfer wurden teilweise schwer oder schwerstverletzt.

In der Wartburgstadt Eisenach sollen die linken Verbrecher eine Gaststätte überfallen haben. Bei dem Angriff wurden sechs Gäste verletzt. Der Wirt des Lokals wurde 2 Monate später nachts vor seiner Wohnung hinterrücks attackiert und mit Schlagstöcken, Stangen und sogar einem Hammer verletzt. Verantwortlich für diesen feigen Überfall, sollen die jetzt angeklagten, linken Chaoten sein.

Im sächsischen Wurzen sollen die Gewalttäter am Bahnhof einer Gruppe von Patrioten aufgelauert haben. Die Bürger kamen aus Dresden, wo sie einer Gedenkveranstaltung anlässlich der Bombardierung Dresdens teilgenommen hatten. Die Anklage geht davon aus, dass die linken Schläger ihre Opfer direkt vor den Kopf getreten und geschlagen haben.

Aus Sicht der Bundesanwaltschaft handelte die Gruppe nicht allein, sondern als Teil einer größeren militant-linksextremistischen Gruppe, die als kriminelle Vereinigung gilt. Alle Mitglieder hätten den bestehenden demokratischen Rechtsstaat abgelehnt, genauso wie das Grundrecht auf freie Meinungsäußerung und das staatliche Gewaltmonopol.

Die Gruppe soll überregional vernetzt gewesen sein, und mindestens seit August 2018 existiert haben. Gegründet wurde die mutmaßliche Terrorgruppe in Leipzig. Die Spur der Gewalt zog sich durch Sachsen und Thüringen.

Quelle: Tagesschau

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