“#MeineStimmeGegenHass”: Bundesregierung startet Kampagne

Die Integrationsbeauftragte der Bundesregierung, Anette Widmann-Mauz, attestiert Deutschland ein Problem mit Rassismus und Rechtsextremismus zu haben. Eine bundesweite Kampagne soll dies ändern.

Deutschland habe ein Problem mit Rechtsextremismus und Rassismus, sagte die Integrationsbeauftragte der Bundesregierung, Annette Widmann-Mauz. Alle seien verantwortlich, konsequent dagegen anzukämpfen. Jede und jeder sei gefragt, die Stimme gegen Hass zu erheben, sei es im Alltag, in der Schule, am Arbeitsplatz, im Sportverein, oder in den sozialen Medien. “Schweigen müssen schon die Opfer – und Schweigen ist längst keine Option mehr”, so Widmann-Mauz, die an die Anschläge unter anderem von Halle und Hanau  erinnerte.

Die bundesweite, von Widmann Mauz geförderte Kampagne, ruft dazu auf Opfer von Rassismus und rechter Gewalt nicht zu vergessen. Dazu will die Integrationsbeauftragte in den sozialen Netzwerken präsent sein. Mit Plakaten und Aufrufen wird auf die Aktion ebenfalls aufmerksam gemacht.

Initiiert wurde sie hauptsächlich von der Deutschlandstiftung Integration. Auch deren Vorsitzender, Altbundespräsident Christian Wulff, forderte dazu auf, angesichts rechtsextremistischer Taten Haltung zu zeigen und lauter die Stimmen zu erheben – gegen Antisemitismus, Ausgrenzung und rechtsextremen Terror.

Gefördert wird die Aktion mit 250 000 Euro Steuergeld. Aus Töpfen der Bundesregierung und der Bundeszentrale für politische Bildung. (BPB)

Cemile Giousouf, Vizepräsidentin der BPB sieht rechten Terror als größte Gefahr für Deutschland.

Der rechte Terror sei die größte Gefahr in Deutschland. Menschen mit Zuwanderungsgeschichte hätten Angst um ihre Kinder, jüdische Familien fragten sich, ob Deutschland noch sicher für sie sei.

Sicherheitsbehörden geraten ebenfalls in den Fokus der Rassistenjäger.

Altbundespräsident Wulff sprach sich für eine externe Untersuchung bei den Sicherheitsbehörden aus. Er wäre zufrieden, wenn dies Teil einer Gesamtrassismusstudie wäre – dennoch: “Ich lege Wert auf diese externe Beurteilung.” Auf alle Bereiche, in denen es Korpsgeist gebe, müsse man auch mal von außen schauen. Damit, so Wulff, könne Vertrauen in die betroffenen Behörden gestärkt und zum Teil wieder hergestellt werden.

Quelle Tagesschau

Islamischer Hass und Terror wird nicht thematisiert. An die Opfer des islamischen Terroranschlages vom Breitscheidplatz wird ebensowenig erinnert, wie an andere Opfer von muslimischer Gewalt gegen nicht Muslime.

Der Attentäter von Halle, ein mutmaßlicher Neonazi, wird zum rechten Täter gemacht. Der Amokläufer aus Hanau, aus grünem Elternhaus stammend, wird ebenfalls zum rechten Täter erklärt. Obwohl bisher keinerlei politischer Hintergrund der Tat bekannt ist.

Zahlreiche Opfer ausländischer Gewalt und Hass auf Weiße und Deutsche finden keine Erwähnung. Die vielen Opfer im Namen der islamischen Ehre werden nicht erwähnt.

Laut Verfassungsschutzbericht bilden die türkischen Grauen Wölfe,  die größte rechtsextreme Organisation in Deutschland. Türkische Nationalisten und Extremisten werden in der Kampagne der Bundesregierung nicht benannt

Ebenfalls unerwähnt bleibt der importierte Antisemitismus.

Nicht immer mehr Deutsche sind antisemitisch, sondern immer mehr Antisemiten werden Deutsche.

Bildquellen

  • Widmann Mauz: Screenshot