Maskenlos in Neuseeland

Maskenlos durch die Nacht: 30.000 feiern bei Rockkonzert in Neuseeland

Es sind Bilder, bei denen die Herren Spahn, Drosten und Lauterbach vermutlich im Boden versinken würden. Ein angebliches Superspreader-Event der Güteklasse A und das auch noch auf einem der geographisch entferntesten Fleckchen dieser Welt. Für die anderen war eine Momentaufnahme aus guten alten Zeiten: Ein fröhliches und friedliches Partyvolk, kreischende Teens, tolle Stimmung und keine Masken. Wellington, die Hauptstadt von Neuseeland: Dort feierten am Samstagabend rund 30.000 Menschen bei einem Rockkonzert der Band Six60. Keine Mindestabstände, kein atemraubendes FFP2. Bereits seit Ende des Jahres hat sich die Corona-Hysterie in Neuseeland längst wieder enorm gelegt – und das bei gerade mal 4,8 Millionen Menschen in einsamer Insellage und dezentralen Städten. Das Sky Stadium in Wellington war jedenfalls restlos auskauft beim Konzert von Six60. Die bezeichnen sich gerade als die größte Live-Band der Welt, weil sie in ihrer ozeanischen Heimat regelmäßig die Häuser und Hallen füllen. So galt der Auftritt am Samstag als das größte globale Event seit Ausbruch der Pandemie, das wieder unter klassisch normalen Bedingungen stattfinden konnte. Und während man hierzulande die Geburtstagspartys sprengt oder den Kids das Rodeln verbietet, sind in Neuseeland auch Gruppenfotos schon längst wieder gang und gebe. Natürlich ohne Masken, schließlich erkennt man die Menschen an ihrem Gesicht.

Alex Cryso

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