Leichtes Spiel für Verbrecher

Vorahnungen

Wer sich die Haare schneiden lassen will oder einen schönen Abend im Restaurant genießen möchte, wird das nicht ohne Termin machen können. Denn die Plätze in Friseursalons und Bewirtungsbetrieben sind staatlich begrenzt worden. Spontan zum Friseur oder ins Restaurant zu gehen, gehört der Vergangenheit an.

Fiktiver Fall 1: Großunternehmer Herbert H. ruft im Restaurant „Zum goldenen Löffel“ an und reserviert für Mittwoch um 20 Uhr einen Tisch für die gesamte Familie. Der Cousin des Kellners, der die Reservierung bestätigte, ist in der „Eigentumsvereinnahmungsbranche“ tätig. Wenn die Familie H. nach Hause kommt, wird sie Polizei und Versicherung viele Fragen beantworten müssen…

Fiktiver Fall 2: Jenny P. sieht super aus und hat einen rattenscharfen Körper. Alles sitzt straff und dort, wo es sitzen sollte. Ihre Schönheit liegt aber auch immer im Auge des Betrachters. Jenny möchte mit ihrer Freundin aus der Modellbranche die Eröffnung ihres gemeinsamen Modegeschäfts feiern. Im Restaurant angekommen, müssen beide Frauen wegen der Corona-Maßnahmen ihre Namen, Adressen und Telefonnummern angeben. So will es die Bundesregierung und das Robert Koch Institut (RKI). In der Küche arbeitet ein mehrfach vorbestrafter Vergewaltiger, dem die beiden Frauen aufgefallen sind. Er schaut ins Gästebuch und macht von den Adressen ein Foto. Wer weiß, was Vergewaltiger machen, wenn sie Lust auf Sex haben, kann nun erahnen, was passieren wird. Der Vergewaltiger genießt den Schutz seiner Persönlichkeitsrechte, der Restaurantbesucher nicht!

Fiktiver Fall 3: Zwei befreundete Familien treffen sich im Restaurant, um einen gemütlichen Abend verbringen zu können. Auch sie hinterlassen Namen und Adressen. Beim Essen unterhalten sie sich über Gott und die Welt. Unter anderem auch über die Massenvergewaltigung in ihrer Nachbarschaft, bei der ausnahmslos Flüchtlinge beteiligt waren. Der halbwegs freundliche Kellner ist noch Student und Mitglied bei der Antifa. Drei Tage nach dem Restaurantbesuch fliegen beiden Familien Molotowcocktails in die Scheiben ihrer Wohnungen…

Fiktiver Fall 4: Norbert E. meldet unter dem Motto „Nie wieder Diktatur“ eine Kundgebung an. Trotz Urteil beim Verfassungsgericht in Köln, verlangt die Versammlungsbehörde, dass Norbert E. die Namen und Adressen der Kundgebungsteilnehmer aufschreibt. Diese Liste musste Norbert E. rausrücken, weil der viel mit Bus und Bahn fahrende Teilnehmer Klaus M. positiv auf Corona getestet wurde. In der Teilnehmerliste ist auch ein Frank B. aufgeführt, der im Verdacht steht, das Grundgesetz verteidigen zu wollen. Morgens drauf um 6 Uhr stürmt das SEK sämtliche Wohnungen der Kundgebungsteilnehmer…

Fiktiver Fall 5: Siehe Beitrag vom 9. Mai 2020

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