Landwirte gegen WDR

Landwirte blockierten mit etwa 50 Treckern am gestrigen Dienstag Bielefelder Straßen. Diesmal richtete sich ihr Protest nicht gegen die verfehlte Agrarpolitik der Regierung.

Der WDR ist der Grund für den Unmut der Bauern. Die Landwirte beklagen die Berichterstattung des WDR.  Die Bauern aus OWL wollen mit ihrem Protest auf die nicht neutrale und einseitige Darstellung ihres Berufsstandes in etlichen Sendeformaten aufmerksam machen.

„Wir Landwirte werden pauschal in Stammtischmanier verunglimpft und öffentlich an den Pranger gestellt“, mahnte Bauernsprecher Marcus Blome aus Delbrück. Die Landwirtschaft sei aber nicht allein Schuld am Untergang der Menschheit, wie im WDR-Programm dargestellt. Von einem öffentlichrechtlichen Sender und seinen Redakteuren erwarte er mehr Fingerspitzengefühl und nicht nur gezielte Stimmungsmache gegen die Landwirtschaft.

Auf Schildern war zu lesen:

Biete Praktikumsstelle für Redakteur auf dem Bauernhof.

Kennt ihr den Unterschied zwischen Nachrichten und Meinung?

Die Maus und der Elefant Ihr wart schon lang nicht mehr auf dem Land.

Niemand soll es je vergessen, Bauern sorgen für das Essen.

Der Leiter des Landestudios , Jörg Brücher, hörte sich die Kritik an.  Schob den schwarzen Peter jedoch nach Köln. Er wollte die Kritik nach Köln weitergeben.