Landesamt für oder gegen Umwelt?

Gastbeitrag: Das Landesamt für Umwelt in Brandenburg genehmigte im Eilverfahren die Vernichtung von 300 Hektar Wald. Die Rodung des Waldes und die damit verbundene Vernichtung von Lebensraum für tausende unterschiedlicher Tiere, konnte dieser Umweltbehörde nicht schnell genug gehen. Und dass obwohl Naturschutz und Landschaftspflege zu den Aufgaben des Landesamtes für Umwelt gehören.

Ein gesunder Wald muss vernichtet werden, weil Tesla in Deutschland Elektrofahrzeuge bauen lassen will. Vermutlich mit Arbeitern aus dem benachbarten Polen, die dann mit Dieselfahrzeugen anreisen werden. Es liegt zwar noch keine Baugenehmigung für das fragwürdige Tesla-Werk vor, aber der Wald wird vorsorglich gerodet.

Es ist der „Grünen Liga“ zu verdanken, dass die Rodungsarbeiten fürs Erste ruhen müssen. Als Mitglied der Brandenburger Landesregierung (Rot-Schwarz-Grün) unterstützen die fälschlicherweise als Umweltpartei bezeichneten Politiker von Bündnis 90 – Die Grünen die Rodungsarbeiten. Grüne Liga und Partei der Grünen vertreten offensichtlich unterschiedliche Positionen. Für die Grüne Liga ist die Erhaltung des Waldes wichtig, aber für die Partei der Grünen eben nicht.

Umweltschutz ist regional sehr wichtig. Dennoch sollte man auch daran denken, dass für ein Elektrofahrzeug seltene Erden und Metalle benötigt werden. Deren Gewinnung ist oftmals problematisch. Es werden keine Kobolde in den Akkus festgehalten, wie Annalena Baerbock es glaubt, sondern Cobalt verwendet, aber das ist deshalb nicht menschlicher. Denn es sind kleine (schwarze) Kinder, die in engen Höhlen und Tunneln danach graben. Gesundheitliche Folgen bis zum Tod sind die Folge, aber damit wollen die Grünen nicht in Verbindung gebracht werden. Sie wollen nur „sauber“ Auto fahren. Zahlreiche weitere Materialen für die Akkus von Elektrofahrzeugen verursachen weitere Naturzerstörungen und Umweltverschmutzungen, aber die Grünen „fordern“ eine umweltgerechte Gewinnung dieser Stoffe/Metalle/seltenen Erden.

Man sollte sich nun fragen dürfen, ob die Zerstörung von 300 Hektar Wald zu den Aufgaben einer Landesbehörde gehört, die sich für den Schutz der Umwelt einsetzen sollte. Bezieht man noch die weltweiten Umweltschäden und Verstorben zur Gewinnung seltener Erden mit ein, ist die Ökobilanz von Elektrofahrzeugen mehr als fraglich.

Mit der Nutzung von Windenergie wird die Ökobilanz dieser geplanten Elektrofahrzeuge noch negativer. Für die Herstellung der Betonfundamente wird mehr CO² erzeugt, als diese Windkraftanlagen einsparen werden. Genau genommen müsste es einen sofortigen Baustopp für Windkraftanlagen geben, weil innerhalb der EU der Klimanotstand ausgerufen wurde!

Welchen Nutzen ziehen Natur, Umwelt und Tierwelt aus dem Bau eines Tesla-Werkes in Brandenburg? Sämtliche Bauteile werden aus weiter Ferne angeliefert. Ein gesunder Wald nachhaltig zerstört und riesige Betonfundamente für Jahrhunderte im Boden versenkt. Millionen Vögel und Fledermäuse durch Rotorblätter und Milliarden Insekten durch erzeugten Infraschall getötet. In Asien und Afrika werden riesige Flächen verseucht und für lange Zeit unbewohnbar gemacht, damit „Umweltschützer“ E-Autos fahren können…

Bildquellen

  • Rodung: Screenshot Video
  • Rodung 2: Screenshot Video