Kirchen bleiben weiterhin geschlossen – Wegen befürchtetem Ramadan-Chaos

Gottesdienste bleiben weiterhin verboten. Am Weißen Sonntag finden keine Kommunionen statt. Diese müssen verschoben werden. Für die Betroffenen eine harte Maßnahme. Einem Bericht zufolge will die Bundesregierung aus Angst vor chaotischen Zuständen am Ramadan, Gottesdienste weiterhin untersagen.

Jüdische und christliche Gemeinden haben Ansprechpartner, diese gewährleisten die ordnungsgemäße Umsetzung von Hygienemaßnahmen.

Bei Moslems hat die Politik keine zentralen Ansprechpartner. Regeln zur Pandemie Eindämmung können nicht verlässlich durchgesetzt werden. Wie die Presse berichtet sollen aus diesem Grund die Kirchen und Synagogen weiterhin geschlossen bleiben.

Die meisten Moslems in Deutschland leben in den westdeutschen Bundesländen inklusive Berlin. Laut der nordrhein-westfälischen Landesregierung beträgt der Anteil von Moslems in diesem Bundesland fast zehn Prozent.

Wolfgang Bosbach kritisierte die Maßnahmen scharf.

Der CDU-Politiker Wolfgang Bosbach kritisierte diese Entscheidung scharf. „Weil man Angst hat vor zu vollen Moscheen, dürfen die katholischen und evangelischen Kirchen nicht öffnen. Ich tue mich mit dieser Argumentation etwas schwer“, sagte er dem Blatt. Schutzkonzepte seien auch für Kirchen, Synagogen und Moscheen denkbar gewesen. „Schlangen vor Baumärkten, aber leere Kirchen – ist nicht einfach zu erläutern.“

 

 

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  • Jesus am Kreuz: Screenhot
  • Kirche: Screenshot