Iran Kalifat? Exiliraner klagen an! Stuttgart 20.11.2021

Iran 2019: Folter, Mord und Totschlag im Namen des Islam ?

Am Samstag, 8. November 2019, kam es im Iran zum bis dato größten Volksaufstand gegen die faschistisch-islamische Regierung. In weniger als einer Woche wurden über 1.500 Menschen auf offener Straße erschossen, inhaftiert und zu Tode gefoltert. Mit einem Infostand diverser Exil-Iraner am Stuttgarter Rotebühlplatz sollte unlängst an die noch immer verheerenden politischen Verhältnisse, aber auch an die zahlreichen Verbrechen gegen die Menschlichkeit erinnert werden, die bisweilen den Rahmen des Vorstellbaren sprengen.

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Zum Beispiel den Abschuss einer ukrainischen Passagiermaschine am 8. Januar 2020 durch die Terrororganisation IRGC, die sich selbst als „iranische Revolutionsgarde“ oder als „Armee der Wächter der islamischen Revolution“ bezeichnet. Alle 176 !Insassen fanden den Tod. Oder an die berühmt-berüchtigten Sommer von 1988 und von 1998, in denen über 30.000 politische Gefangene hingerichtet wurden. Als Verantwortliche für die Unterdrückung von Millionen von Menschen, Terror, Gewalt, Folter und Perspektivlosigkeit seien die folgenden Personen genannt: Ali Khamenei (diktatorischer und skrupelloser Führer der Islam-faschistischen Regierung im Iran), Hassan Nasrallah (Anführer der Terrororganisation Hisbollah), Ibrahim Raisi (jetziger Präsident, lies 1988 tausende politische Gefangene ermorden) sowie Gholam Hossein Mohseni Ejei (neuer Justizchef im faschistischen Iran).

Ein Interview mit einem der Organisatoren 2 Wochen zuvor:

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Die Veranstalter des Standes forderten die sofortige Abschaffung der Regierung und die Befreiung des Landes von der unterdrückenden, alles zerstörenden Islam-Unkultur. So gilt der Iran mit 246 Hinrichtungen allein im Jahr 2020 als führende Nation in Sachen Todesstrafe. Diese wurde 1979 zur Einschüchterung des eigenen Volkes wieder eingeführt. Selbst im Exil werden iranische Frauen dazu gezwungen, sich zu verschleiern oder Kopftücher zu tragen.

Bis vor zwei Jahren durften iranische Frauen nicht mal ein Fußballstadion besuchen, um sie vor dem Anblick leichtbekleideter Männer zu schützen. Kein Witz: Damen mussten sich wie die Männer anziehen und sich regelrecht verkleiden, um ein Spiel sehen zu können. Wer dabei erwischt wurde, wanderte ins Gefängnis.

Alex Cryso/MSRAufklärung

Links:

https://www.dw.com/de/ein-instrument-der-unterdr%C3%BCckung-im-iran/a-57263608

https://www.nzz.ch/meinung/teheran-setzt-die-verschleierung-auch-bei-exiliranerinnen-durch-ld.1599453

https://www.tagesspiegel.de/sport/die-spaete-erkenntnis-warum-iranische-frauen-endlich-zum-fussball-duerfen/25089042.html