Info und Aufruf zur Aufmerksamkeit am 20.3.2021 in Berlin

Bist Du auch ein Ordner?

Natürlich nicht – Dennoch kannst Du schon auch als Besucher und/oder Teilnehmer diese Regeln beherzigen.

Deeskalation von Anfang An !

Du gehst satt und entspannt zu einer Demo/Veranstaltung und beobachtest Dein Umfeld da Du ja in einer kleinen Gruppe unterwegs bist siehst Du schon jedwede Provokation auf Dich zukommen und gehst dieser aus dem Weg.

Im Zweifelsfall rufst Du Dir ein Taxi und fährst bis auf wenige Meter an die Veranstaltung heran.

Um dem Orga-Team zu helfen passiert Deine Anreise nicht unter Zeitstress und Du hältst Dich bedeckt.

In diesem Fall ist die Polizei sogar FÜR DICH DA damit Du sicher zum Veranstaltungspunkt kommst. Dazu sind diese nämlich VERPFLICHTET !

Auch bist Du bis nach der Demo Alkoholfrei unterwegs – Erspart dumme Sprüche oder Ausschluss.

Falls Du bemerkst es passieren „Komische Dinge“ schalte frühzeitig deine Videokamera ein und zeichne Dinge auf welche sich Provokativ zeigen ( Meist Terrorgruppen Antifa) das könnte dann als Beweissicherung dienen.

Nun ist Mittlerweile bekannt dass sich sogenannte „Aktivisten“ Alleine oder zu Zweit in Demos schleichen um dort Tumulte durch Provokationen auszulösen. Das muss auch unbedingt dem nächsten Ordner gemeldet werden und parallel dazu die Videoaufnahme starten – Auch hier wieder Beweissicherung zum Dingfest Machen.

Gehe Nie auf Provokation ein – Melde Diese – Fotos und Videos.

Oft verdrücken sich Provokateure auch – wenn Sie merken die Kamera läuft.

Niemals mit Gewalt o Ä drohen.

( Näheres unten bei „Hinweise für Ordner Demos“ )

 

Text von Anti-Antifa :

 

❗#b2003 DEMO-BASICS❗ – Thema: Provokateure von innen

 

Anti-demokratische bzw. anti-deutsche Kräfte der ANTIFA & Co. versuchen natürlich auch am 20.03.21, die friedliche Demonstration unter dem Motto: Frieden, Freiheit & Souveränität mit Provokateuren zu unterwandern, um so diesen friedlichen und gewaltfreien Protest zu stören und eventuelle Eskalationen zu provozieren.

 

Gründe der Provokateure sind unter anderem:

– um hässliche Fernsehe Bilder zu produzieren, um den gewaltfreien Widerstand zu diffamieren.

– um in den eigenen Reihen des Widerstands für Unsicherheit & Streit zu sorgen.

– um der Polizei einen Grund zu geben, diesen friedlichen und wichtigen Protest aufzulösen.

– weil sie oft dafür gut vergütet werden.

 

Wie erkennt man Provokateure?

– versuchen mit gewaltverherrlichenden Parolen – gleich welcher Art – die Masse anzustacheln/zu verleiten.

– suchen offensiv und gezielt Leute, die mithelfen sollen gewaltverherrlichende Dinge zu rufen bzw. gewalttätig – gleich welcher Art – zu werden.

– tragen neutrale/untypische Kleidung, sowie aber auch Kleidung mit dem Demonstrationsthema.

– agieren anfangs alleine bzw. nur mit einer kleiner eingeweihten Gruppe.

– oft werden dazu Frauen oder der „Normalo“ benutzt, da sie als vertrauenswürdiger & unauffälliger gelten.

– Lügen verbreiten: Niemand will den Reichstag stürmen

 

Was kann man als Teilnehmer gegen Provokateure machen?

– eigeninitiativ nach Provokateuren Ausschau halten.

– gezielte Provokationen freundlich und bestimmend zur Unterlassung auffordern und an das

Demo-Motto „Frieden“ erinnern. Dafür nie handgreiflich werden!

– den Demo-Ordnern und andere Teilnehmer über die Provokateure informieren. Jeder echte Teilnehmer ist an diesem Tag darauf bedacht, dass alles friedlich abläuft und wird gegen Provokateure behilflich sein.

– Provokateure im Auge behalten und auf Bild & Video festhalten!

– selbst nicht zum Provokateur verleiten lassen!

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Hinweise für Ordner auf Demos (Allgemeines Grundsätzlich)

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Merkblatt für Ordner/innen

Ordner sind solche Personen, die den Leiter bei seinen Leitungsfunktionen unterstützen und dabei ins-besondere die Einhaltung der äußeren Rahmenvorgaben überwachen und ggf. durchsetzen. Damit die Versammlung friedlich und ohne Verstöße abläuft, kann oder muss der Versammlungsleiter sich einer angemessenen Zahl unbewaffneter und volljähriger Ordner bedienen.

Die Ordner müssen mit weißen Armbinden mit der Bezeichnung „Ordner/in“ gekennzeichnet sein. Sie sind befugt, den Leiter bei der Durchführung seines Ordnungsauftrages zu unterstützen und als verlängerter Arm des Leiters für einen geordneten Verlauf der Versammlung zu sorgen. Ordner sind zugleich Teilnehmer.

Die Ordnungsfunktion beginnt schon mit der Zusammenkunft der Teilnehmer. Der Versammlungsleiter kann sich hier bereits seiner eingeteilten Ordner bedienen und ggf. Störer schon zu diesem Zeitpunkt ausfindig machen und von der Versammlung ausschließen.

Der Versammlungsleiter und dessen Ordner sind keine Hilfspolizisten und damit auch nicht verpflichtet, jede von ihm festgestellte mit Strafe bedrohte Handlung zu unterbinden. Er darf aber auch nicht von ihm festgestellte strafbare Handlungen von Versammlungsteilnehmern billigend dulden, weil er sich da-mit möglicherweise strafrechtlich der Mittäterschaft schuldig machen könnte. Gegen die Begehung von strafbaren Handlungen, die u. a. ein Verbrechen darstellen, hat er einzuschreiten. Tut er dieses nicht, kann die Versammlung durch die Polizei aufgelöst werden.

Die Ordner sind Gehilfen des Versammlungsleiters und unterliegen seinen Weisungen, die sie auszuführen und zu befolgen haben. Der Versammlungsleiter bestellt die Ordner und er entlässt sie wieder. Mit dem Ende der Rechten und Pflichten des Versammlungsleiters, enden auch die Rechte und Pflichten der Ordner.

Alle Versammlungsteilnehmer sind verpflichtet, die zur Aufrechterhaltung der Ordnung getroffenen Anweisungen des Leiters oder der von ihm bestellten Ordner zu befolgen.

Leiter und Ordner haben nicht das Recht, ihre Weisungen zwangsweise durchzusetzen. Sie müssen sich hierzu vielmehr polizeilicher Hilfe bedienen. Ein Einschreiten der Polizei ist möglich, wenn eine Straftat oder eine Ordnungswidrigkeit vorliegt, aber auch, wenn ein von der Versammlung ausgeschlossener Störer, die Versammlung nicht unverzüglich verlässt. Anwendung von Gewalt gegen Personen durch den Leiter und die Ordner ist nur im Falle der Notwehr erlaubt, das heißt, wenn sie erforderlich ist, um einen gegenwärtigen, rechtswidrigen Angriff von sich oder einem anderen abzuwenden

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WiKi dazu :

▪ Deeskalation

▪ Grünstreifen und -flächen von Teilnehmern freihalten

▪ Freihalten von Haltestellen und Zugängen zu U-/S-Bahnen

▪ Schutz von Mülleimer, Balustraden, Pflanztrögen, Streugutbehältern, etc. vor Besteigung durch Demonstrationsteilnehmer

▪ Gewährleistung ausreichender Durchgangsmöglichkeiten für Passanten (-> Fußweg freihalten)

▪ Im Bedarfsfall Freimachen von Zufahrten für Rettungsfahrzeuge

 ▪ Weiterleitung von Presse- und Polizei(an)fragen jeglicher Art an den Ordnerkoordinator

Auftreten, Erscheinungsbild

▪ Jeder Ordner muss mit einer Ordnerarmbinde erkennbar sein (beschriftetes Klebeband ist ausreichend)

▪ Bitte erscheint in heller oder bunter Kleidung, schwarz und dunkelblau vermeiden um nicht bedrohlich auf andere zu wirken

▪ Tragt gute Schuhe, es kann in Ausnahmesituationen auf einer Demo vorkommen, dass man laufen muss

▪ Bitte ruhig und besonnen auftreten um keine Panik oder Bedrohung für andere auszustrahlen

▪ Eher schnell gehen, nur im absoluten Notfall rennen

Vorbereitung

▪ Bereite Dich darauf vor, verbal angegriffen zu werden oder in angespannte Situationen zu geraten (keine Angst, Du bist nie allein)

▪ Lege Dir ein paar Sätze in Gedanken bereit, die Du abrufen kannst, wie z.B. „Ich verstehe gut, dass Du auf den XXXX sauer bist, deswegen mache ich auch bei dieser Demo mit und bin mir sicher ohne Gewaltanwendung haben wir besser Chancen unsere Interessen durchzusetzen“ oder ähnliches, seid kreativ, schreibt hier Eure Ideen rein

Verbotene Gegenstände

Je nach Bundesland auch Glasflaschen (Pyrotechnik ) etc.

▪ Messer, Teppichmesser, Scheren (sofort melden, Abstand, im Auge behalten)

▪ Waffen jeglicher Art (sofort melden, Abstand, im Auge behalten)

▪ Steine, Wurfgeschosse (versuchen wir kommunikativ abzunehmen)

 ▪ Bitte in solchen Situation speziell immer beachten mindestens zu zweit (einer von der Seite, der andere weiter hinten) auf solche Leute zuzugehen, aber nie bedrohlich und beängstigend zu wirken und jemanden einzukesseln: Eskalationsgefahr! Siehe unten!

▪ Sturmmasken, Guy Fawkes Masken etc. die gegen das Vermummungsverbot verstossen (Hintergrund: höhere Wahrscheinlichkeit von Gewaltanwendung durch die Polizei und damit Eskalation)

▪ Flaschen und Dosen sind laut Auflage der Polizei verboten. Wir werden die im Auge behalten, aber keine Teilnehmer am Genuss Ihres Getränks hindern, solange diese friedlich sind und keine Anzeichen für mögliche Störungshandlungen geben

Selbstschutz und Zugehen auf Personen

▪ Nicht aber Grundsätzlich aber möglich treten Ordner in Zweiergruppen auf, wobei sich einer etwas hinter dem agierenden Ordner hält

▪ Vor dem Zugehen auf einzelne Personen oder Gruppen grundsätzlich per Funk die restlichen Ordner informieren und weitere Ordner anfordern (Falls vorhanden Funk)

▪ Nähert Euch anderen Personen seitlich und nicht frontal und bleibt im 45° Winkel zur Person stehen in einem Abstand von 0,5 bis 1 Meter (Sinn Vermeidung Direktkonfrontationssituation, Sicherheitsabstand und Wahrung der „persönlichen Zone“ des Angesprochenen)

▪ Sprich eine Person immer persönlich und einzeln an mit lauter und deutlicher Stimme und schaue der Person dabei in die Augen

▪ Beleidige nicht und drohe niemandem

▪ Zeige in angespannten Situationen Deine leeren Handflächen in Schulterhöhe (wirk deeskalierend)

▪ Lass Dich nicht einschüchtern, Du bist Repräsentant der Veranstalter (und damit vom Versammlungsgestz unter Schutz gestellt), außerdem sind die angeforderten weiteren Ordner (s.o.) auf dem Weg zu Dir; kommuniziere mit der dem Koordinationszelt

▪ Vermeide Körperkontakt, dies wird oft als Grenzüberschreitung aufgefasst und kann zu weiteren Aggressionen führen

▪ Wenn Du ernsthaft bedroht wirst und es möglich ist, flüchte bzw. gehe der Situation aus dem Weg

Deeskalationsmaßnahmen

▪ Betone das gemeinsame Anliegen

▪ „Gewalt ist keine Lösung“

▪ Sollte Gewalt bereits angewendet werden oder Waffen einsatzbereit sein, haltet größeren Sicherheitsabstand, die Situation im Auge und informiert den Koordinator umgehend per Funk, damit dieser die Polizei verständigen.

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