Industrieproduktion in Deutschland deutlich eingebrochen – 2020 wurde 10,8% weniger produziert als im Vorjahr

Die Corona-Maßnahmen fordern ihren Tribut. Laut Statistischem Bundesamt sank die Industrieproduktion in Deutschland 2020 um 10,8 %.

Im April gab es den höchsten Rückgang, mit einem Minus von 29,7 % gegenüber dem Vorjahr.

Ein Viertel weniger Produktion im wichtigsten Industriezweig Deutschlands

Gebeutelt wurde vor allem die Autoindustrie. Immerhin der wichtigste Industriezweig in Deutschland. Satte 25 % Prozent wurde weniger produziert. Hier betrug das Minus im April 84,3 %. “Der Umsatz der in der Herstellung von Kraftwagen und Kraftwagenteilen tätigen Industriebetriebe lag preis- und kalenderbereinigt laut Statistischem Bundesamt um 17,8 Prozent unter dem Vorjahresniveau.”

Produzenten von Schuhen und Lederwaren mussten Einbußen von 20 % beziehungsweise 17, 6 % zu verkraften. Der Maschinenbau brach um 13,8 % ein. Bei den Betrieben der Metallerzeugung und Verarbeitung gab es Produktionsgänge von 13,3 %.

“Der einzige Wirtschaftszweig, in dem die Produktion im Vorjahresvergleich gestiegen ist, war die Holzindustrie”, stellte das Statistikamt fest. Die Herstellung von Holz-, Flecht-, Korb- und Korkwaren, ohne Möbel, nahm um 3,1 Prozent zu.

Quelle: Tagesschau

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  • Produktion Maschinenbau: Sreenschoot