Hamburg- Blankenese: Streit um Flüchtlingsunterkunft – Stadt hält sich nicht an Vereinbarungen

Gegen den geplanten Bau einer Flüchtlingsunterkunft im Hamburger Nobelviertel Blankenese formierte sich seinerzeit erheblicher Widerstand. 2017 schlossen die Anwohner und das zuständige Bezirksamt Altona.eine Vereinbarung.

Es wurde sich darauf verständigt, dass die Asylunterkunft gebaut werden dürfe. Die Nutzung sollte nur bis April 2023 erlaubt sein. Danach, so wurde es festgelegt in der Vereinbarung, sollte die Asylunterkunft abgerissen werden. Für den Bau mussten Bäume gerodet werden. Dafür sollten im Bezirk an anderer Stelle neue Bäume angepflanzt werden.

Das Bezirksamt in Alona fühlt sich plötzlich nicht mehr an die Vereinbarung gebunden.

Die Neuanpflanzung der Bäume möchte das Bezirksamt in einem anderen Viertel vornehmen. Die Asylunterkunft soll nun dauerhaft in Blankenese bleiben. Anwohner reagieren empört. ein betroffener äußert sich zu Wort

 „Ich denke vor allem, daß sich viele Menschen fragen werden, ob sie sich zukünftig mit der Stadt noch auf Vergleiche einigen wollen, wenn man sich sagt: Die halten sich sowieso nicht daran.“ Eine Klage gegen den Winkelzug der Stadt halte er daher für wahrscheinlich.

Die Stimmung ist in der Bevölkerung nicht ablehnend gegen die Flüchtlinge. Das kann sich nun wieder ändern.

Quelle: Junge Freiheit

Bildquellen

  • Blankenese: Screenshot