Gelsenkirchen: AfD macht mit einer Kundgebung auf unhaltbare Zustände in der Innenstadt aufmerksam – evangelische Altstadtkirche stört die Veranstaltung mit anhaltendem Glockengeläut

„Rettet die Innenstädte“, unter diesem Motto veranstaltete die  Alternative für Deutschland am vergangenen Samstag, bei hochsommerlichen Temperaturen, eine Kundgebung auf dem Heinrich-König-Platz in Gelsenkirchen.

Der Grund waren Beschwerden von Anwohnern und Geschäftsleuten über die unhaltbaren Zustände in der Innenstadt.

Unter der Schlagzeile  „Dauer-Ärger mit jungen Migranten“ berichtete die WAZ am 31.05.2021 über die Zustände am Heinrich-König-Platz in der Gelsenkirchener Innenstadt.

Ein ortsansässiger Buchhändler berichtete von  Drohungen, Diebstählen und Beleidigungen gegen Passanten und Geschäftsleuten, die überwiegend von  jungen Migranten ausgingen. Wer die Übeltäter auf ihr Verhalten anspricht, der muss mit Rassismusvorwürfen und Gewaltandrohungen rechnen.

In einem weiteren Artikel in der WAZ vom 09.06.2021 kamen Anwohner und Betroffene zu Wort. Es wurden die Aussagen des Buchhändlers bestätigt und noch weiter ergänzt. Ebenso wurde die weitestgehende Untätigkeit der Stadt Gelsenkirchen angeprangert.

Natürlich durfte die Rassismusskeule in dem Artikel nicht fehlen. Es wurde die Frage gestellt, ob das Fehlverhalten der Migranten auf ihr junges Alter und Corona zurückzuführen sei oder auf den Fakt, dass es sich um Migranten handelt. Gut integrierte Migranten und deutsche Jugendlichen haben auch unter den Corona-Maßnahmen zu leiden. Auch sie sind noch jung. Trotzdem ist ein solches Verhalten in dem Ausmaß dort nicht zu beobachten. Damit sollte die Frage eigentlich beantwortet sein.

Wie schon im ersten Artikel vom Buchhändler bemängelt, wird jegliche Kritik am unflätigen und teilweise gesetzeswidrigen Verhalten der jungen Migranten sofort als Rassismus stigmatisiert. Ein fatales Zeichen. Ermutigt es doch die Täter in ihrem Verhalten weiterzumachen wie bisher. Sollten Ordnungsmaßnahmen drohen, braucht man nur Rassismus plärren. Diese Lektion haben die jungen Migranten schnell verinnerlicht. Schneller als soziales Verhalten wie es in Deutschland allgemein üblich ist.

Unterdessen reagiert die Stadt endlich. „Wenn ich nicht mehr weiterweiß, dann gründe ich einen Arbeitskreis“. Mehr ist der Stadt Gelsenkirchen tatsächlich nicht eingefallen, um wieder Herr der Lage zu werden. Unter dem Titel „Heinrich-König-Platz: Arbeitskreis will gemeinsam vorgehen“ berichtete die WAZ am 15.06.2021.

Am Samstag machte die AfD mit einer Kundgebung auf die unhaltbare Situation in Gelsenkirchen aufmerksam. Ewig -gestrige linke Wirrköpfe mit Unterstützung der,  offensichtlich völlig debilen, Verantwortlichen der evangelischen Kirchen störten die Veranstaltung. Statt sich um die Opfer der Migrantenbanden zu sorgen, sorgten sich Willkommensklatscher nur darum, ob es „Ausgrenzung und Rassismus“ in Gelsenkirchen gibt.

So konnte die angemeldete und genehmigte Kundgebung der AfD nicht pünktlich anfangen, da erst das Geläut der Altstadtkirchen abgewartet werden musste. AfD-Ratsmitglied Thorsten Pfeil eröffnete danach die Veranstaltung.

Jörg Schneider, Bundestagsabgeordneter der AfD, zeigte sich verwundert über das mehr als 10-minütige Glockenspiel der Kirche. Der Gelsenkirchener Lehrer stellte, völlig zu Recht, das Demokratieverständnis der evangelischen Kirche infrage. Er merkte noch an; „Die Klientel, die hier für Ärger sorgt, wollen wir nicht!“

Nach gerade mal 20 Minuten wurde die Kundgebung der AfD erneut von der evangelischen Stadtkirche massiv gestört. Diese ließ die Glocken wiederholt bimmeln. Offensichtlich herrscht bei der  evangelischen Kirche weder ein ausgeprägtes Demokratieverständnis, noch ein Unrechtsbewusstsein für Straftaten. Störung einer Kundgebung ist eine Straftat!

Der Einsatzleiter der Polizei konnte keinen Verantwortlichen in der evangelischen Stadtkirche erreichen. Die Polizei bestand darauf, dass das Geläut in der Sakristei abgestellt wurde. Selbiges ist für maximal 10 Minuten erlaubt.

Der Gastredner Wolfgang Seitz Mitglied des Ruhrparlaments aus Dortmund und AfD Mitglied fand klare Worte für diesen Skandal. „Am Montag gehe ich mit meiner Frau los und trete aus der Kirche aus“. Weiter führte er aus: „Antifa und Gewerkschaften karren hier die Leute an“.

Enxhil Seli-Zacharias  Gelsenkirchener AfD-Ratsmitlied mit albanischen Wurzeln, kündigte unterdessen an, gegen die Clan-Kriminalität vorzugehen. Immerhin habe die AfD mit 11 Sitzen im Stadtrat euch einen Sitz im Polizeibeirat.

Frau Seli-Zacharias unterstrich, dass es sich um eine „ethnisch abgeschottete Subkultur“ handelt. „Parallelstrukturen und Paralleljustiz“ seien in diesem Zusammenhang nicht mehr hinnehmbar, betonte sie.

Mit dem 12 Uhr Geläut der Altstadtkirchen wurde die Kundgebung beendet.

Quelle: WAZ