Gegen Russophobie und Fakenews !

Stop Russophobie! Autokorso im Zeichen der Friedenstaube

Die Toleranz in Deutschland geht weiter seltsame Wege: Während man bei den Muslimen auch künftig über alles hinwegsieht, ist man bei den Russen weiteraus schneller bei der Hand, was Mobbing und Diskriminierung betrifft. Sogar in den Kindergärten und Schulen leiden Kleinsten unter einem schlechten Umgang – obwohl sie für den Krieg und die Entscheidungen der Politiker genauso wenig können wie der Russe von der Straße oder die vielen Deutschrussen, die bei uns leben.

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Um ein Zeichen gegen diese Diskriminierung zu setzen, fand am Samstagnachmittag vom 9. April 2022 ein Autokorso in Stuttgart statt. Laut der Polizei waren bis zu 200 Teilnehmer präsent. Auch in Städten wie Köln, Berlin oder Bonn hatte es schon solche Veranstaltungen gegeben. Weitere Korsos sind in Heilbronn und in Osnabrück geplant.

Bereits Anfang März diesen Jahres berichtete der SWR darüber, dass russische Geschäfte beschmiert oder Personen tätlich angegangen wurden. Beleidigungen sind längst kein Seltenheit mehr, erwachsene Russen werden an ihrem Arbeitsplatz ob der Ereignisse in der Ukraine gemobbt. Als Gründe werden Vorurteile vermutet – aber auch das alte Spiel, die Kleinen für das büßen zu lassen, was die Großen verbocken. Bereits im Vorfeld zum Korso in Hannover am Sonntag ist von einer „faschistischen Diskriminierung“ die Rede.

Diverse pro-ukrainische Gruppierungen unterstellen den Toleranz-Umzügen eine unterschwellige Kriegslegitimation und bitten zur Gegendemo. Eine Bedrohung der Arbeit für alle Flüchtlingshelfer wird zudem darin gesehen.

Alex Cryso/MSRAufklärung

Ein anderer Originalbericht :

Prorussischer Autokorso in Stuttgart mit Russlandfahnen und „Kalinka“

In Stuttgart hat es am Samstag einen prorussischen Autokorso gegeben. Eine lange Autokolonne mit vielen russischen Fahnen auf den Motorhauben rollte durch die baden-württembergische Landeshauptstadt. Das Motto lautete: „Gegen die Diskriminierung Russisch sprechender Menschen“. Die Demonstranten forderten „Stopp Russophobia“ und wandten sich „Gegen die Diskriminierung russischsprachiger Kinder in den Schulen“.

Bevor sich die Kolonne in Bewegung setzte, war unter anderem die russische und die deutsche Nationalhymne abgespielt und zu den Klängen des russischen Volkslieds „Kalinka“ getanzt und gesungen worden. Zwischenfälle oder größere Verkehrsbehinderungen notierte die Polizei nicht.

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Links:

https://www.swr.de/swraktuell/baden-wuerttemberg/diskriminierung-deutsche-aus-russland-100.html

https://www.zeit.de/politik/deutschland/2022-03/antirassismus-diskriminierung-deutschland-russen?utm_referrer=https%3A%2F%2Fwww.google.de%2F

https://www.ndr.de/nachrichten/niedersachsen/hannover_weser-leinegebiet/Umstrittene-Autokorsos-Pistorius-richtet-Erlass-an-Polizei,autokorso130.html

Sonntagsmeldung :

https://beta.t-online.de/region/hannover/news/id_91993082/hannover-aktivisten-bewerfen-prorussischen-autokorso-mit-pferdemist-.html