Ermittlungen gegen Polizei

Am 5. Januar dieses Jahres griff ein mit einem Ast und einem Messer bewaffneter Mann Polizisten in Gelsenkirchen an.

Zunächst schlug der Mann mit dem Ast auf einen Streifenwagen, der vor der Polizeiwache geparkt war, ein. Ein 23- jähriger Kommissaranwärter und sein 41 Jahre alter Kollege sprachen den Mann an.

Der polizeibekannte türkische Staatsbürger kam mit dem Messer in der Hand auf die Polizisten zu. Dabei soll er Allahu Akbar gerufen haben.

Der WDR berichtete:

Der mutmaßliche Angreifer habe laut Polizei am Sonntag zunächst mit einem Knüppel auf einen Streifenwagen geschlagen, der vor der Polizeiwache-Süd geparkt war. Anschließend sei der Mann mit dem Knüppel in der erhobenen Hand auf die Beamten zugegangen.

Dabei sei den Polizisten aufgefallen, dass der Mann in der anderen Hand zudem ein Messer getragen habe. Den Angaben zufolge stoppte der Mann trotz mehrerer Aufforderungen nicht. Deswegen habe ein 23-jähriger Polizeikommissaranwärter vier Schüsse auf den Mann abgegeben. Diese seien tödlich gewesen.

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Wie Radio Emscher Lippe berichtet wird nun gegen den Kommissaranwärter  wegen Totschlags ermittelt.

Geklärt werden muss vor allem die Frage, ob der junge Polizist in Notwehr gehandelt hat. Aus Gründen der Neutralität werden die Ermittlungen von der Polizei Krefeld geleitet. Außerdem steht in dem Bericht, dass nicht sicher ist, ob der 37-jährige Messerangreifer wirklich „Allahu Akbar“ gerufen hat. Die Polizisten waren offenbar von einem möglichen Terroranschlag ausgegangen. Tatsächlich soll der Angreifer ein psychisch kranker Einzeltäter gewesen sein.

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Der WDR berichtet:

Ermittler gehen von psychischer Erkrankung aus

Die Ermittler gehen inzwischen von einer psychischen Erkrankung des Getöteten aus.

Laut Zeuginnen soll der Mann dann mit einem Ast und einem Messer auf die Polizisten zugelaufen sein. Daraufhin habe der angehende Polizist viermal geschossen. Der mutmaßliche Angreifer starb noch vor Ort im Rettungswagen.

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Bildquellen

  • GE-Allahu Akbar: SRG-News
  • GE-Polizei: SRG-News