CDU gegen bürgerliche Mehrheiten

Die CDU Vorsitzende Annegret Kramp-Karrenbauer verkündete am 07. Februar 2020 auf einer Pressekonferenz erstaunliches.

Es wird keine Zusammenarbeit der CDU Deutschland und der CDU Thüringen mit der AfD geben, weder direkt noch indirekt. Es wird keine Stimmen geben für einen Kandidaten, der auf Stimmen der AfD angewiesen ist.

Ohne die AfD kommen keine bürgerlichen Mehrheiten zustande. Nicht auf Bundesebene und nicht  auf Länderebene. Die CDU wird mit grünen Ideologen, Sozialisten und Kommunisten koalieren müssen.

Eine Zusammenarbeit mit den Nachfolgern der Mauermörderpartei schloss die CDU Vorsitzende ebenfalls aus. Offenbar will die CDU zukünftig nicht mehr in Regierungen vertreten sein. Koalitionen ohne AfD oder Linkspartei wird es in Thüringen schon jetzt nicht geben. Mittelfristig wird für ganz Deutschland gelten, ohne die AfD geht es nicht.

Was Annegret Kramp-Karrenbauer indirekt sagte: „So lange die AfD in einem Landesparlament vertreten ist, wird die CDU keine eigenen Kandidaten für den Posten des Ministerpräsidenten aufstellen, weil die Gefahr besteht, dass er mit den Stimmen der AfD gewählt wird.“

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