Beschwichtigungpolitik gegenüber Christenverfolgung ist völlig wirkungslos

Die größte Verfolgung von Christen weltweit findet in islamischen Ländern statt. Also in den Ländern aus denen die Flüchtlinge hierzulande überwiegend stammen.

Nichts ist in unserer Welt so gefährlich, wie Christ zu sein. Dabei haben gerade Christen sich weltweit für Religionsfreiheit eingesetzt. Es waren Christen, die dafür sorgten, dass Religionsfreiheit zu den von der UN geschützten Menschenrechten gehört.

Die Verfolgung von Christen wird jedes Jahr von der Organisation Open Doors veröffentlicht. Der Weltverfolgungsindex dokumentiert einen dramatischen Anstieg von verfolgten Christen. In der arabischen Welt, in Pakistan und in Afghanistan, überall in der islamischen Welt findet Christenverfolgung statt. Nahezu in allen Länder, aus denen wir hier Flüchtlinge aufnehmen.

Wird der Islam vermeintlich beleidigt, weil vielleicht irgendwo ein Koran brennt, finden weltweite Proteste statt. Die Umma, die Gemeinschaft der Moslems, steht auf den Straßen und protestiert dann lautstark. Werden Menschen getötet und verfolgt, dann schweigt die Umma. Dann stehen weltweit keine Christen auf den Straßen und protestieren lautstark. Kirchen sowie Christen wollen kein Aufsehen, sie möchten kein „Öl ins Feuer gießen“.

Es darf nicht länger geschwiegen und weggeschaut werden, wenn Menschen nur deshalb verfolgt oder getötet werden, weil sie ihr von  der UN garantiertes Recht auf Religionsfreiheit in Anspruch nehmen.

Es stellt sich die Frage:

Was tut Deutschland oder Belgien, was tun die Vetomächte USA oder Großbritannien, was tut Frankreich oder Russland im UN-Sicherheitsrat? Was sagt der Ökumenische Rat der Kirchen (ÖRK)? Nicht nur mal leise und nebenbei, sondern laut und unüberhörbar. Und dass sie das Gott sei Dank können, das wissen wir doch wegen der Verlautbarungen des ÖRK zum Klima.

Wenn mein Handeln keine Wirkung zeigt, muss ich mein Handeln ändern. An dieser Stelle zitieren wir die Worte von Martin Niemöller, der nie etwas von Appeasement hielt.

„Als die Araber die Christen holten, habe ich geschwiegen; ich war ja kein Araber. Als die Chinesen die Christen einsperrten, habe ich geschwiegen; ich war ja kein Chinese. Als die Inder die Christen holten, habe ich geschwiegen, ich war ja kein Inder. Als sie mich holten, gab es keinen mehr, der protestieren konnte.“

 

Quelle: Welt