Autorennen mit Todesfolge ist Mord

Immer wieder liefern sich unverantwortliche Raser mit PS starken Autos Rennen in Wohngebieten. Nicht selten kommen Unschuldige dabei zu Schaden.

Im April 2019 starb eine unbeteiligt Frau in Moers, als ein Raser mit ihrem Auto kollidierte. Die 43-jährige wurde bei dem Zusammenprall aus ihrem Wagen geschleudert und erlag 3 Tage später  ihren Verletzungen.

Der Fahrer des Unfallwagens, ein 22 Jahre alter Kosovare, war mit bis zu 167 km/h durch die Stadt gerast. Der Unfallverursacher gab zu, sich mit einem, ebenfalls angeklagten, 43-jährigen ein Rennen geliefert zu haben.

Beide wurden nun vom Landgericht Kleve verurteilt. Das Gericht wertete den Tod der Frau als Mord. Der Angeklagte bekam Lebenslang wegen Mordes. Der andere Teilnehmer am Rennen bekam wegen “Teilnahme an einem verbotenen Kraftfahrzeugrennen mit Todesfolge” 3 Jahre und 9 Monate Gefängnis, wie die Presse berichtet

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