An der Grenze – Grenzschutz erfolgreich ?

Polen: Eine starke Nation reicht aus, um ganz Europa zu schützen

Die Botschaft der Polen an den Nachbarn vom Belarus scheint unmissverständlich zu sein: Lukaschenko, Du kannst Deine Flüchtlinge behalten! Seit eine ganze Weile schwillt der Konflikt an der Grenze beider Länder, wo sich das das Gebiet längst in eine Kriegszone verwandelt hat. „Es muss nachdrücklich betont werden, dass die Sicherheit an unserer Grenze brutal verletzt wird“, so der polnische Ministerpräsident Mateuz Morawiecki. Und weiter: „Es ist die erste Situation in 30 Jahren, in der die Integrität unserer Grenzen getestet wird.“

YouTube

Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube.
Mehr erfahren

Video laden

Tagtäglich versuchten arabisch-stämmige Flüchtlinge die Zäune mit Gewalt zu erstürmen. Wie üblich werden Kinder als Opfer instrumentalisiert, muslimische Steinewerfer mit Tränengas von ihren Angriffen abgehalten. Mit absägten Baumstämmen sollen die Zäune eingerissen werden, zum Teil sind die dafür notwendigen Holztransporte völlig willkürlich steuert. Alles Weitere kennt man es ja schon von der ersten Flüchtlingskrise von 2015: Überwiegend junge Männer, die nach Europa wollen und mit Sprechgesängen versuchen, an das Mitgefühl der tapferen Polen zu appellieren. Nur noch die Teddybärchen fehlen. Leider stellt sich die Realität wie immer ein wenig anders dar: Teilweise gehen die Flüchtlingsmobs mit bis zu 500 Leuten auf die Polizisten und Soldaten der verteidigenden Gegenseite los. „Die belarussische Seite versorgt die Migranten mit Tränengas“, hieß es zudem. Alleine am Donnerstag hätte es exakt 255 Versuche gegeben, die Grenze zu überschreiten. Seit Jahresbeginn waren es bislang mehr wie 34.000 Stürmungen. Wie viele tausend Flüchtlinge aus dem Mittleren Osten nach Europa wollen, kann man derzeit nur erahnen. Auf der Gegenseite bewachen etwa 15.000 Soldaten und Polizeibeamte das Geschehen. Die wurden von Streitkräften aus dem Belarus schon mit Lasern geblendet, um sie auf diese Weise außer Gefecht zu setzen. Dem Machthaber Alexander Lukaschenko wird vorgeworfen, die Menschen absichtlich ins Krisengebiet gelockt zu haben, um die Flüchtlinge für seine politischen Zwecke zu missbrauchen. Die EU soll auf diese Weise unter Druck gesetzt werden. Angeblich will sich Lukaschenko für vergangene Sanktionen rächen und seine Rolle als Staatsoberhaupt zementieren.

Heute wurden folgende Bilder veröffenntlicht :

Nach seinen Vorstellungen soll unter anderem ein humanitärer Korridor nach Berlin gebildet werden, um so die Situation vorerst zu entschärfen.

Die Lage am Nachmittag des 19.11.2021

YouTube

Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube.
Mehr erfahren

Video laden

Alex Cryso/MSRAufklärung

Links:

https://www.zeit.de/politik/ausland/2021-11/grenze-belarus-grossbritannien-estland-migration

https://www.tagesschau.de/ausland/europa/belarus-grenze-109.html

https://www.n-tv.de/politik/Will-nicht-dass-Migranten-durch-Weissrussland-kommen-article22943020.html