Afrika Küche in Afrika – Deutsche Küche in Deutschland

Mutti, ihm schmeckt´s nicht: Afrikaner machen Aufruhr wegen des Essens

Interessant, wie schnell sich unsere Goldstückchen an die westlichen Standards gewöhnen wenn es um den eigenen Vorteil geht. Hingegen scheint sich niemand um die geplagte einheimische Bevölkerung zu kümmern, wo die Flüchtlinge schon jetzt wie die Heuschrecken einfallen. Auf begrenztem Raum, doch das ist der EU völlig egal! Dass die kanarischen Inseln ein regelrechter Hotspot für den Zwischenstopp von auswanderwilligen Afrikanern geworden sind, ist längst bekannt. Dort stehen Konflikte und handfeste Auseinandersetzungen auf der Tagesordnung. Selbst dann, wenn die Neuankömmlinge wie die Könige leben dürfen: Corona-bedingt stehen derzeit etliche Luxus- und Vier-Sterne-Hotels leer, die selbstredend als Quartiere dienen. Leider nur für einen begrenzten Zeitraum, bevor es in die als „unmenschlich“ abgestempelten Sammelunterkünfte geht. Dort kommt selbstredend auch ein etwas anderes Essen auf den Tisch. Die Hotelküche hat dann zu, auf Massenversorgung wird umgestellt. Im Auffanglager von Las Raices (Teneriffa) reagierten daher einige Asylsuchende so beleidigt und sprichwörtlich angefressen, dass es zunächst zu Auseinandersetzungen mit den Sicherheitsleuten im Camp und dann auch mit der Polizei kam. Sieben Personen mussten daraufhin festgenommen werden. Zeugen sprachen sogar von regelrechten Massenprotesten aufgrund des geänderten Speiseplanes. Und auch sonst ist die Lage zwischen den spanischen Inselbewohnern und den Zukunftschancen äußerst angespannt: Ende 2020 kam es zu einem Protest, weil Afrikaner ein einheimisches Mädchen belästigt hatten. Auch Einwohner-Milizen haben sich aus Sicherheitsgründen schon gebildet. Die Zukunft des Tourismus steht ohnehin längst auf dem Spiel. Und auch die Neuankömmlinge protestieren gerne und regelmäßig: Nicht nur wegen des Essens, sondern auch, um endlich auf das spanische Festland gebracht zu werden.

Alex Cryso

Links:

https://www.wochenblick.at/teneriffa-gewalttaetige-migrantenproteste-wegen-schlechten-essens/