AfD Berlin wählt Kristin Brinker zur neuen Landesvorsitzenden

Brinker gewann im zweiten Wahlgang, in einer Stichwahl, gegen Beatrix von Storch. Im ersten Wahlgang hatte keine der Kandidatinnen die einfache Mehrheit erringen können. Mit 50,21% konnte Brinker im zweiten Anlauf die Mehrheit der Stimmen auf sich verbuchen.

In Ihrer Bewerbungsrede betonte Kristin Brinker, dass die Partei sich mehr auf Sachfragen konzentrieren müsse. Parteiinterne Machtkämpfe würden die AfD nur lähmen. Die Bekanntgabe der Kandidatur Brinkers erfolge überraschend, erst kurz vor dem Parteitag.

Dem RBB sagte sie anschließend, natürlich habe sie Unterstützer des aufgelösten „Flügel“, die gelte es schließlich mitzunehmen. „Wir können die Leute nicht ausschließen, im Gegenteil. Wir müssen versuchen, mit denen konstruktiv zusammenzuarbeiten.“

Beatrix von Storch sagte: “es gebe „starke Kräfte“ in Deutschland, die das Land zerstören wollten. Die AfD sei die einzige Partei, die gegen den „linken Kulturkampf“ antrete, wozu sie auch CDU und FDP zählte. „Wir stellen dem linken Hass unsere Liebe zu Deutschland entgegen.“

Die, dem aufgelösten Flügel zugezählte, Jeannette Aurich wurde zur ersten Stellvertreterin gewählt. Der Bundestagsabgeordnete Götz Frömming wurde zweiter Stellvertreter. Ronald Gläser, Berliner Abgeordneter, wurde dritter Stellvertreter. Der Innenpolitiker Karsten Woldeit wurde der Vierte Stellvertreter im Bunde.

Wie erwartet zeigte sich der frühere Landesvorsitzende der AfD  im Abgeordnetenhaus und jetzige Fraktionsvorsitzende, Georg Paderzki unzufrieden mit dem Ergebnis der Wahl.

„Denn Frau Brinker hat in den vergangenen Monaten nicht nur in der Fraktion viel Porzellan zerschlagen und die Partei so nachhaltig gespalten. Das zeigt auch das äußerst knappe Ergebnis. Nun muss sie schnell Ergebnisse liefern, also auf alle zugehen, die von ihr aufgerissenen Wunden kitten und vor allem in kürzester Zeit federführend drei Parteitage und den Wahlkampf für Bundestag und Abgeordnetenhaus organisieren.“

Es gab Gegenprotest von einigen hundert Gegnern der Demokratie. Witterungsbedingt wurde der Parteitag früher als geplant beendet. Die Veranstaltung musste im Erlebnispark Paaren im benachbarten Brandenburg stattfinden.

In Berlin fand die demokratische Partei AfD keine Räumlichkeiten. Antidemokraten im links-grünen Berlin hatten dies verhindert. Betreiber von Gaststätten und Vermieter von Räumlichkeiten wurden, von offenbar linksextremistischen, gewaltaffinen, Straßenterroristen massiv eingeschüchtert und unter Druck gesetzt. Dieser Umstand zeigt deutlich wie wichtig die Anwesenheit einer demokratischen, konservativen, freiheitlichen, rechtsstaatlichen Partei in den Parlamenten ist.

Zukünftig wird die AfD keine Veranstaltungen im Brandenburger Erlebnispark mehr abhalten können, wie die Vertreterin der Nachfolgepartei der SED-Mauermörderbande Linkspartei stolz verkündete.

Wie die Brandenburger Linkspartei-Abgeordnete Andrea Johlige mitteilte, habe der Ältestenrat des Kreistags Havelland am vergangenen Donnerstag beschlossen, daß künftig nur noch Parteigliederungen aus Brandenburg im „Erlebnispark Paaren“ (MAFZ) tagen dürfen. „Insofern wird sich zumindest die AfD Berlin dort nur dieses eine Mal treffen können.“ Das Unternehmen gehört mehrheitlich dem Landkreis Havelland.

 

Quelle: Junge Freiheit

 

Bildquellen

  • Abgeordnetenhaus Berlin: Screenshot