Äthiopien Region Tigra – Genozid ?

Äthiopien: Massaker, Hungersnöte, nationaler Notstand

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Die Lage im Norden Äthiopiens spitzt sich weiter dramatisch zu: Nicht nur, dass Premierminister und Muslim Ahmed Abiy die um Autonomie bemühte Befreiungsfront der Region Tigray mit aller Härte bekämpft – nun weiten sich die Auswirkungen auch immer mehr auf die Bevölkerung aus. Da ist von Massakern und Erschießungen von Zivilisten die Rede, aber auch, dass rund fünf Millionen Einwohner in Tigray seit rund einem Monat ohne Strom, Internet und weitere Grundversorgungen ausharren müssen. Eine neue Hungersnot zeichnet sich ab, rund 950.000 Äthiopier befinden sich derzeit auf der Flucht. Nicht wenige, die in den benachbarten Sudan geflüchtet sind. Dennoch lässt Abiy unermüdliche Härte walten: Besonders aus den Grenzgebieten zum Sudan wird zudem von ethnischen Säuberungen berichtet, so dass die UN schon die Untersuchung nach Menschenrechtsverletzung gefordert hat.(Bild Unten: Panzer beladen mit Plünderungsgut)

Gleichzeitig rücken Truppen aus dem nicht wohlgesonnenen Eritrea von Norden her ein, die bewaffneten Konflikte drohen sich auf andere Regionen Äthiopiens auszuweiten. Selbst die Medien sprechen schon von einem „menschengemachten Desaster mit katastrophalen Folgen“. Abiy selbst, der 2019 noch den Friedensnobelpreis erhielt, jedoch mit unermüdlichem Eifer die Spannungen schürt, sprach von einer „sauberen Art von Krieg“, was es dieses Katastrophenszenario beileibe nicht ist. Einmal mehr wird die Zivilbevölkerung zum Opfer eines grausamen wie sinnlos-ideologischen Krieges gemacht – Europa vermutlich zum Auffangbecken für die zahllosen Flüchtlinge und als Kompensator für sämtliche bekannten Risiken und Nebenwirkungen. Mittlerweile sind ganze Dörfer und Gemeinden in Tigray zu regelrechten Geisterstädten geworden. Zahlreiche öffentliche Einrichtungen wurden beschossen, private Anwesen zu Lazaretten gemacht. Die Auswirkungen der blutigen Kampfhandlungen und Kriegsverbrechen, bei denen es bislang geschätzte mehrere tausend Tote gab, sind an jeder Ecke zu sehen. So kurz vor Weihnachten scheint das Schlimmste noch längst nicht durchgestanden zu sein. (Vito Prange)

(Bild Agenza Fides)

Google Übersetzung :

Ethiopia: masscres, famines, national emergency

The situation in northern Ethiopia is worsening dramatically: Not only is the prime minister and Muslim Ahmed Abiy fiercely fighting the liberation front in the Tigray region, which is striving for autonomy – now the effects are spreading more and more on the population. There is talk of massacres and shootings of civilians, but also that around five million people in Tigray have had to endure for around a month without electricity, internet and other basic services. A new famine is looming, around 950,000 Ethiopians are currently on the run. Quite a few who fled to neighboring Sudan. Nonetheless, Abiy is tirelessly tough: especially from the border areas with Sudan, ethnic cleansing is reported, so that the UN has already called for an investigation into human rights violations. At the same time, troops from the unfriendly Eritrea are advancing from the north, and the armed conflict threatens to spread to other regions of Ethiopia. Even the media speak of a “man-made disaster with catastrophic consequences”. Abiy himself, who received the Nobel Peace Prize in 2019 but is fueling tensions with tireless zeal, spoke of a “clean kind of war”, which this catastrophe scenario is by no means. Once again, the civilian population is being made the victim of a cruel and senseless ideological war – Europe presumably a catchment basin for the countless refugees and a compensator for all known risks and side effects. In the meantime, entire villages and communities in Tigray have become downright ghost towns. Numerous public institutions were shot at, and private properties were turned into hospitals. The effects of the bloody fighting and war crimes, which have so far resulted in an estimated several thousand deaths, can be seen on every corner. So close to Christmas, the worst does not seem to be over yet.

 

Links:

 

https://www.evangelisch.de/inhalte/180059/20-12-2020/menschenrechtler-fordern-un-untersuchung-aethiopien

 

https://www.wienerzeitung.at/nachrichten/politik/welt/2085917-Ich-befuerchte-ein-riesiges-Blutbad-in-Aethiopien.html