6827 Messerdelikte in NRW

Im Januar 2018 kam es zu einem Messerdelikt an einer Schule in Lünen. Ein 15- jähriger stach auf einen erst 14-jährigen Mitschüler ein.  Der 14-Jährige soll die Mutter des Täters “provozierend” angesehen haben. Das reichte für den polizeibekannten Täter aus, um seinen Mitschüler in den Hals zu stechen und ihn tödlich zu verletzen. Die Mutter des Täters war Zeugin des Mordes.

Der Kölner Stadtanzeiger berichtete damals hier

Der Innenminister des Landes Nordrhein- Westfalen, Herbert Reul CDU,   ließ daraufhin den  Tatmittelkatalog erweitern. Seit einem Jahr werden auch Stichwaffen und Messer als Tatmittel statistisch erfasst.

Reul zog nun erste Bilanz. Wie aus einem Bericht an den Innenausschuss hervorgeht, ist die erste Gesamtjahresbilanz erschreckend. In 6827 Fällen wurden in NRW Messer oder Stichwaffen als Tatwaffen eingesetzt.

Die Bild Zeitung schreibt:

Es gab insgesamt 6736 Tatverdächtige, von denen 2645 nicht die deutsche Staatsangehörigkeit haben. Der Anteil der Zuwanderer an dieser Gruppe beträgt 39,8 Prozent (1052). Zuwanderer sind u.a. Asylbewerber, Schutz- und Asylberechtigte oder Geduldete.

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