1. Mai Krawallfrei ?

Der Tag der Arbeit am 1. Mai wird in diesem Jahr nicht wie gewohnt stattfinden. Es wird keine Aufmärsche mit roten Fahnen und keine kämpferischen Reden auf Marktplätzen geben. Arbeiter, Gewerkschaftler und Funktionäre werden den  Tag anders verbringen müssen als in den vergangenen Jahren.

Leider kam es in der Vergangenheit häufig zu unschönen Szenen am 1. Mai. Chaoten nutzten den Tag um zu randalieren. Besonders schlimme Ausschreitungen gab es in Berlin, Hamburg und Leipzig. Auch für sogenannte Autonome und selbsternannte Antifaschisten gelten die Ausgangsbeschränkungen und Kontaktsperren.

Die Partyszene in Berlin  nutzte den Tag in früheren Jahren, um ausgelassen zu feiern. Um anschließend zu randalieren.

Die Presse hegt schlimmste Befürchtungen.

Jetzt hat die linksautonome Berliner Szene den nach Ansicht von Gesundheitsexperten und Virologen notwendigen Corona-Verordnungen den Krieg erklärt. Nach einem Brandanschlag auf das Heinrich-Hertz-Institut sind die Sicherheitsbehörden in Alarmbereitschaft. Und blicken mit Sorgen auf den berüchtigten Kampftag der linksradikalen Szene – der traditionell am 1. Mai stattfindet.

In diesem Jahr müssen Chaoten nicht einmal gegen das Vermummungsverbot verstoßen, wenn sie randalieren und plündern. Schutzmasken und Sonnenbrille reichen aus, um sich unkenntlich zu machen, und somit die Identifikation zu verhindern. Bisher musste da mehr Aufwand betrieben werden.

Bildquellen

  • 1.Mai: Screenshot
  • Polizei in Hamburg: Screenshot